Brinek: Dotierung der Kunstunis auf hohem internationalem Niveau

Seriöse Vergleiche zeigen Budgetzuwächse deutlich auf

Wien, 22. Dezember 2003 (ÖVP-PK) Das Gesamtbudget der Kunstuniversitäten hat sich gegenüber 2003 gesteigert, von "finanzieller Aushungerung der Kunstunis" könne keine Rede sein, sagte heute, Montag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek zum jüngsten "Krankjammerversuch" des Grünen-Wissenschaftssprechers Kurt Grünewald. Auch ein Blick auf die in die Studierenden invertierten Gelder zeige, dass ein Studierender an der Universität Wien dem Steuerzahler im Schnitt 7.000 Euro jährlich koste, an einer Technischen Universität 11.000. An der Universität für angewandte Kunst Wien koste ein Studierender im Jahr hingegen 21.000 Euro. Die speziellen Erfordernisse der Kunstuniversitäten sind also berücksichtigt. "Das ist auch deutlich mehr als an den meisten Kunstuniversitäten in anderen Staaten", betonte Brinek. ****

Die Universitätsbudgets 2004 seien nur in bereinigter Form mit denen der vergangenen Jahre zu vergleichen, da die Universitäten ja nun zusätzliche Positionen wie z.B. BIG-Mieten übernehmen müssten. "Verglichen werden kann seriöserweise nur das, was den Universitäten tatsächlich bleibt. Das ist das Globalbudget minus den Mitteln für die BIG-Mieten, den Pensionsbeiträgen und Einmalbeiträgen (beispielsweise für Ausbauten), aber plus die Einnahmen aus den Studienbeiträgen", erläuterte Brinek. Das Budget für die Kunstuniversitäten habe 2003 144,904 Millionen Euro (bereinigt um Einmalbeiträge) und 2004 147,378 Millionen Euro (bereinigt um Einmalbeiträge, BIG-Mieten und Pensionsbeiträge) betragen. Jede Universität bekommt 2004 mehr Budget als heuer.

"Grünewald sollte sich besser informieren, bevor er mit Vorwürfen um sich wirft, die niemandem nützen", forderte Brinek. So seien gerade in den vergangenen Jahren Sondermittel - wie etwa für den Dachausbau der Universität für angewandte Kunst - an die Universitäten geflossen. "Alle Universitäten, auch die Kunstuniversitäten, erhalten aus den vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung für die Universitäten zur Verfügung gestellten 18 Millionen Euro 50.000 Euro, mit denen etwa Bücher oder Noten angeschafft werden können", wies die Wissenschaftssprecherin abschließend Grünewalds Kritik daran zurück, dass die Kunstuniversitäten keine Möglichkeit hätten, Gelder aus dem Forschungsförderungsprogramm der Bundesregierung zu erlangen.

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