Landesrätin Stöger: Patienten sind keine Kostenfaktoren sondern Menschen!

"Der Fall eines zweieinhalbjährigen Mädchens in Tirol, dessen Krebskrankheit als unheilbar diagnostiziert wurde und dem daher aus volkswirtschaftlichen Gründen eine weitere Therapie versagt werden sollte, zeigt in dramatischer Weise auf, in welche unmenschliche Richtung die Spardiskussionen und Kürzungsmaßnahmen im Gesundheitswesen nun auch schon in Österreich führen", kritisiert Gesundheits-Landesrätin Dr. Silvia Stöger.

"Diese starke Überbetonung der wirtschaftlichen Aspekte betrachtet Patienten vorrangig als Kostenfaktoren. Das ist eine absolut inhumane gesellschaftliche Denkweise. Wohin das sehr rasch führt, kennt man bereits aus anderen Staaten wie Großbritannien, wo etwa bei alten Patienten Transplantationen oder Gelenksersätze aus eben diesen volkswirtschaftlichen Gründen nicht mehr durchgeführt werden", zeigt Stöger auf. Da ist nur noch entscheidend, ob sich eine Behandlung noch auszahle, sprich rechne. "Solche Entwicklungen sind absolut abzulehnen. Der Mensch hat im Gesundheitswesen im Mittelpunkt zu stehen!"

"Mit der finanziellen Ausbeutung der Krankenkassen durch die schwarz-blaue Bundesregierung wird so einem Klima der unmenschlichen Überökonomisierung im Gesundheitswesen Vorschub geleistet. Wie man sieht geht das natürlich auf Kosten der Patienten", protestiert Stöger und fordert eine Rückbesinnung auf menschliche Werte.

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