Rieder: Bartenstein soll strukturierte Arbeitsmarktpolitik machen

Wien (OTS) - "Anstatt Wien für seine eigene verfehlte Politik verantwortlich zu machen, wäre es sinnvoller endlich Arbeitsmarktmaßnahmen mit Erfolgsaussichten umzusetzen und nicht permanent nur auf Zuruf die dringend notwendigen Schritte zu setzen. Wien ist nach wie vor das österreichische Bundesland, das die meisten Arbeitsplätze bietet. Bei einem Fünftel der Bevölkerung Österreichs bietet Wien ein Viertel der Jobs. In der Altersgruppe der 50 bis 59jährigen ist es sogar ein Drittel", reagierte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder auf die Aussagen von Bundesminister Bartenstein. "Darüber hinaus ist die Problematik des Arbeitsmarktes immer noch alleinige Bundeskompetenz und Wien das Bundesland, das mit Abstand am aktivsten auf die vom Bund mit verursachten Probleme am Arbeitsmarkt reagiert", so Rieder.

"Minister Bartenstein vergisst offensichtlich, dass das Abwürgen der Konjunktur und die zum Teil ignorante Arbeitsmarktpolitik Ursache für das bundesweite Ansteigen der Arbeitslosigkeit sind. Ich erinnere daran, dass nur auf Drängen Wiens die Zahl der Ausbildungsplätze für Jugendliche erhöht wurden. Erst vor einer Woche wurde angekündigt, dass die für Wien geplante überproportionale Reduktion der AMS-Mittel zurückgenommen wurde. Dies auch nur auf permanentes Drängen Wiens", ergänzte Rieder.

"Ich fordere Minister Bartenstein auf, nicht auf dem Rücken der vielen Arbeitslosen in unserem Land politisches Kleingeld zu machen, sondern eine strukturierte Politik zu machen, die Arbeitslosigkeit reduziert anstatt Wien als Verursacher darstellt", schloss Rieder. (Schluss) mmr/

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