Floridsdorfer SPÖ-Bezirksverantwortliche sind gegen die Vorgangsweise der Wiener Linien beim U1-Bau in der Leopoldau

Wien (SPW-K) - In Floridsdorf treten die SPÖ Bezirksverantwortlichen gegen die kürzlich bei einer Bürgerversammlung vorgestellten Bautätigkeiten bei der zukünftigen U1-Endstation Leopoldau auf. Neben den für eine U-Bahn üblichen Gebäuden wurden bereits umfangreiche Fundament-Arbeiten durchgeführt, die scheinbar nichts mit U-Bahn Arbeiten zu tun haben. Es gibt bis jetzt weder eine entsprechende Flächenwidmung noch eine Baugenehmigung für über den U-Bahn Bau hinausreichende Projekte.

Bei einer auf Druck von Bezirksvorsteher Ing.Heinz Lehner vor wenigen Tagen abgehaltenen Bürgerinformation stellte er klar: "Einer Verbauung, wie sie derzeit nur skizzenahft vorliegt, gebe ich sicher keine Zustimmung"

Verwundert ist Lehner über die Vorgangsweise des künftigen Grundeigentümers, den Wiener Linien. Diese haben offenbar gemeinsam mit dem Bauträger - der GSG - versucht, ein Bauprojekt ohne Rücksicht auf die geltende Rechtslage auf Schiene zu bringen. "Würde das ein privater Häuslbauer so machen, hätte der wohl kaum Chancen, in Zukunft etwas genehmigt zu bekommen", sagt Lehner. (Schluss)

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