Ziel 2-Mittel in Vorarlberg voll ausgeschöpft

LH Sausgruber: Alle bis 2003 zur Vefügung stehenden EU-Mittel in 231 Projekten gebunden

Bregenz (VLK) - Insgesamt 22,7 Millionen Euro von der EU
stehen in der Strukturförderungsperiode 2000-2006 für das Vorarlberger Ziel-2-Programm zur Verfügung. Weitere Mittel
aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhält Vorarlberg zur Förderung innovativer Maßnahmen, die
der heimischen Wirtschaft zu Gute kommen. Per Ende 2003
verfallen keine EU-Mittel, alle für diesen Förderzeitraum vorgesehenen Projekte konnten rechtzeitig umgesetzt und
ausbezahlt werden, informieren Landeshauptmann Herbert
Sausgruber und Wirtschaftslandesrat Manfred Rein. ****

Die Genehmigung dieser EU-Regionalförderung durch die Europäische Kommission bedeutet für das Land Vorarlberg
einen großen Erfolg, erinnert Landeshauptmann Sausgruber:
"Aus Regionalfondsmitteln im Rahmen des Ziel 2-Programmes
und EFRE-Mitteln für innovative Maßnahmen werden in
Vorarlberg bei einem Fördervolumen von insgesamt 30
Millionen Euro bis 2006 Investitionen in der Höhe von
insgesamt 153 Millionen Euro erwartet". Bisher wurden 231
Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von 98,5
Millionen Euro genehmigt.

Projekte

Im Rahmen des Ziel 2-Programms erhielten zahlreiche
Unternehmen Förderungen zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit. Auch Förderungen für betriebliche Maßnahmen im Umweltbereich (z.B. Biomasseheizwerke) wurden genehmigt bzw. ausbezahlt. Weitere, geförderte Projekte
sind die Erweiterung des Angelika-Kauffmann-Saales in Schwarzenberg, der Werkraum Bregenzerwald als unternehmensübergreifende Kooperation, das Competence
Center Rheintal, die Juppenwerkstatt Riefensberg sowie der Frauenförderplan Großes Walsertal.

Förderschwerpunkte

Gefördert werden Investitionen zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, umweltverbessernde Investitionen, aber auch Projekte zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur, Projekte zur
Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Erwerbstätigkeit von
Frauen sowie Projekte zur Stärkung der regionalen und
lokalen Zusammenarbeit.

Neben Klein- und Mittelunternehmen (KMUs) werden vor
allem auch die Zielgebietsgemeinden zur Einreichung von
innovativen, förderfähigen Projekten aufgefordert. Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter
www.vorarlberg.at. Dort ist neben dem Programm auch ein Antragsformular zu finden.
(tm,nvl)

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