Kronberger: Transitbeschluß war EU-Umweltministern keine Diskussion wert

Kronberger bedauert speziell Schweigen des grünen Umweltministers

Wien, 2003-12-22 (fpd) - "Das Ergebnis war absehbar; aber daß der Transitbeschluß den Umweltministern nicht einmal eine letzte Diskussion wert war, ist dennoch bestürzend", kommentiert der freiheitliche EU-Abgeordnete Dr. Hans Kronberger die heutige Annahme des Transitkompromisses im Umweltministerrat. Damit sei auch eine Chance vertan, wenn schon nicht eine Weichenstellung, so doch eine Diskussionsbasis für die zukünftige Verkehrspolitik in Europa zu schaffen. ****

Kronberger: "Es ist doch ein wenig schizophren, daß ein österreichischer Verkehrsminister die europäischen Umweltminister auffordern muß, ihre ökologische Verantwortung wahrzunehmen. Dabei haben die Umweltminister immer wieder den Verkehr als besonderes Umwelt- und Klimaschutzproblem hervorgehoben."

Besonders enttäuscht zeigte sich der Abgeordnete über das Verhalten des deutschen Umweltministers Jürgen Trittin, der sich ebenfalls bei der Diskussion im Ministerrat einer Äußerung enthielt. Kronberger:
"Daß das Thema LKW-Lawine durch Österreich Trittin nicht einmal eine Wortmeldung wert war, ist ein trauriges Detail am Rande. Es beweist im Übrigen einmal mehr, wie leicht auch die Grünen Umweltinteressen über den Haufen werfen, sobald sie mit nationalen Interessen kollidieren." (Schluß)

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