Titel: Feuerwerke zu Silvester - unnützer Lärm oder Vergnügen?

St. Pölten (SPI) - So wie jedes Jahr wird auch heuer wieder der Jahreswechsel mit größeren und kleineren, mit offiziell genehmigten und "privaten" Feuerwerken gefeiert werden. Aus diesem Anlass sei auf die gesetzlichen Regelungen hingewiesen:****

Grundsätzlich unterscheidet man die sogenannten "pyrotechnischen Gegenstände" in vier Klassen: Klasse I, Feuerwerksscherzartikel. diese unterliegen grundsätzlich keiner Beschränkung und gelten als relativ harmlos, auch wenn gewisse Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden müssen. Klasse II, Kleinfeuerwerke. Diese Artikel dürfen Personen unter 18 nicht überlassen und von diesen weder besessen, noch verwendet werden. Zudem ist die Verwendung dieser Artikel im Ortsgebiet verboten. Klasse III, Mittelfeuerwerk. Der Besitz und die Verwendung dieser pyrotechnischen Artikel (Raketen, Bomben über 50g bis 250g) sind nur aufgrund einer Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde erlaubt, wobei diese Bewilligung nur an fachkundige Personen über 18 Jahren nach Prüfung der örtlichen Gegebenheiten erteilt werden darf. Schließlich Klasse IV, Großfeuerwerk. Das Abbrennen eines Großfeuerwerks ist ebenfalls nur auf Grund einer Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde erlaubt, wobei erschwerte Voraussetzungen in persönlicher und örtlicher Hinsicht geprüft werden müssen.

"Wirklich problematisch sind die Klasse II-Artikel, die jede Person über 18 erwerben kann, da Klasse III und IV-Artikel ohnehin nur von professionellen Feuerwerkern verwendet und abgebrannt werden dürfen. Gerade die unsachgemäße Verwendung der Klasse II-Feuerwerksartikel sorgt oft nicht nur für Unmut (Lärmbelästigung), sondern auch für Verbrennungen und Verletzungen bei unvorsichtiger Handhabung. Ich appelliere daher an alle, die Feierwerkskörper zum Jahreswechsel abschießen wollen, unbedingt sorgfältig damit umzugehen und die entsprechenden Sicherheitsbestimmungen zu beachten", so Konsumentenschutz-Landesrätin Chista Kranzl. (Schluss) df

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