Binder: Nagl muss sich für seine homophobe Entgleisung entschuldigen

Wer Menschenrechte nicht verteidigt, hat in Politik nichts verloren

OTS (Wien) "Wer sich mit den Grundprinzipien der Menschenrechte und der persönlichen Freiheit von Menschen nicht identifizieren kann, hat in der Politik nichts verloren. PolitikerInnen haben die Grundwerte der Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen, insbesondere in der ‚Menschenrechtsstadt Graz’", erklärt heute die Klubobfrau der Grazer Grünen, Siegrid Binder, zu der Aussage des Grazer Bürgermeisters und ÖVP-Politikers Siegfried Nagl in der ‚Presse’, er weigere sich Homosexualität als Normalität anzuerkennen.

"Nagls Aussagen lassen auf dumpfeste Homophobie schließen. Ich erwarte eine umgehende Entschuldigung für diese Entgleisung", fordert Binder. Die Grazer Grün-Klubobfrau verweist in diesem Zusammenhang auf wiederkehrende Aussagen seitens Nagls, in denen er sich vollmundig zu Offenheit und Toleranz bekenne: "Nichts als Schall und Rauch. Spätestens jetzt ist klar, was diese Lippenbekenntnisse seitens Nagl wert sind, nämlich rein gar nichts."

Abschließend stellt Binder fest, dass Nagl augenscheinlich die Schuhe des Grazer Bürgermeisters ein paar Nummern zu groß seien und nichts darauf hindeute, dass er jemals in sie hineinwachse. "Respekt und Akzeptanz, gerade gegenüber anders Denkenden und anders Lebenden, sind auch eine Frage des persönlichen Formats. Nagl hat es nicht", so Binder.

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