Darabos: Haider unbelehrbar - Regierung darf diesem Amoklauf nicht tatenlos zu sehen

Wien (SK) Als "einfach unbelehrbar und offensichtlich nicht
mehr bei Trost" bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos den Kärntner Landeshauptmann Haider, der heute in ganzseitigen Inseraten in Kärntner Tageszeitungen seine Entgleisungen nach Saddam Husseins Festnahme zu verteidigen versucht. "Bundeskanzler Schüssel und Außenministerin Ferrero-Waldner sind nach diesen neuerlichen Unglaublichkeiten dringendst aufgefordert, im Interesse von Österreichs internationalem Ansehen zu reagieren. Sie müssen umgehend Haider zum Rücktritt auffordern und jede Zusammenarbeit mit ihm beenden - bestehende ebenso wie solche, die sie für die Zukunft planen", so Darabos Sonntag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Es könne nicht angehen, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer weiter, dass Haider auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler seine inakzeptablen, antisemitischen, antiamerikanischen und antidemokratischen Äußerungen in Zeitungsinseraten rechtfertigt. "Wenn diesem politischen Amokläufer nicht rasch Einhalt geboten wird, droht Österreichs Reputation im Ausland ein irreparabler Schaden. Halbherzige Kritik, die dann noch dazu wieder zurückgenommen wird, wie dies die Außenministerin angeblich getan hat, ist sicherlich keine adäquate Reaktion von Regierungsseite. Die Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich mehr", so Darabos abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002