Pensionistenverband veröffentlicht Brief einer Pensionistin ans Christkind

Wien (OTS) - Liebes Christkind!

Es ist schon lange her, dass ich Dir einen Brief geschrieben habe - heuer ist mir wieder danach. Ich hatte eine schwere Kindheit und Jugend - mit großer Not, Hunger und Krieg. Doch dann kamen bessere Zeiten. Unser Österreich wurde aufgebaut, blühte so richtig auf und genoss hohes Ansehen in der Welt. Meinen Kindern wurde eine gute Ausbildung ermöglicht, wir konnten sogar in den Urlaub fahren. Als ich dann nach einem arbeitsreichen Leben in Pension ging, blieb ich nicht auf der Strecke. Doch nun sind die Zeiten wieder schlechter geworden, und ich habe daher einige Wünsche an Dich:

Meine Pension soll nicht mehr vom Herrn Schüssel gekürzt werden. Außerdem wünsch' ich mir, dass der Sozialminister meinem Mann das Pflegegeld erhöht. Auch muss ich oft zum Arzt und möchte nicht, dass die geplanten Selbstbehalte der Frau Rauch-Kallat eingeführt werden. Der Finanzminister soll lieber bei sich selber sparen und uns kleinen Pensionisten nicht immer die Steuern und Gebühren erhöhen und er soll auch die Unfallrentensteuer zurückzahlen.

Überhaupt wünsch' ich mir ein gerechtes Pensionssystem für alle, speziell für meine Enkerln. Und dass die 10 neuen EU-Länder sich in der Europäischen Gemeinschaft wohl fühlen. Und dass Österreich in der Welt wieder einen guten Ruf bekommt, den der Haider arg beschädigt hat. Apropos, da fällt mir ein: es gibt ja nächstes Jahr Wahlen:
Bitte, lass den Peter Ambrozy in Kärnten und die Gaby Burgstaller in Salzburg gewinnen. Und auch den Heinz Fischer, wenn er als Bundespräsident kandidiert.

So liebes Christkind, ich hoffe, ich habe nicht zuviel verlangt und Danke Dir jetzt schon dafür, dass Du mir meine Wünsche erfüllst!

Deine Pensionistin aus Österreich

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Andy Wohlmuth
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