Schabl: Bodenbündnis wird umgesetzt, Schulen widmen sich Klimaprojekten

Nach Beitritt des Landes werden mehrer Pilotgemeinden unterstützt; schon in den Schulen beginnt Prozess der Bewusstseinsbildung

St. Pölten (SPI) - Im November 2003 trat das Land Niederösterreich dem Bodenbündnis bei. "Ziel des Beitritts ist es, das Bewusstsein über die Notwendigkeit nachhaltiger Bodennutzung zu stärken. Das beginnt bei ökologischer Landwirtschaft und endet bei verantwortungsvollem Umgang mit Siedlungs- und Industrieflächen. Wir haben schließlich nicht unbegrenzt Boden zur Verfügung und sind verpflichtet die Ressourcen für kommende Generationen zu sichern," erklärt Naturschutzlandesrat Emil Schabl. Nun sollen für 2004 in einem Pilotprojekt unterschiedliche Gemeinden in verschiedenen Regionen des Landes betreut werden. Ebenso soll eine breite Informationskampagne für die Gemeinden initiiert werden.****

Das Land Niederösterreich fördert die Aktion in der ersten Phase mit 60.000 Euro. Damit sollen vor allem Schulungsunterlagen erstellt, die Projektgemeinden betreut, sowie Öffentlichkeitsarbeit mit Foldern und Aussendungen gemacht werden. "Natürlich kommt es bei solchen Projekten vor allem auf die Information an. Jeder weiß, dass mit den Böden verantwortungsvoll umgegangen werden muss, aber über konkrete Maßnahmen und Möglichkeiten ist noch viel Information erforderlich. Ich freue mich, dass schon viele Gemeinden ihr Interesse bekundet haben und vom Land nun als Pilotgemeinden betreut werden können. Schließlich sind die Gemeinden mit der Erstellung ihrer Raumordnungspläne und mit der Information der Bevölkerung die wichtigsten Partner für das Anliegen Bodenschutz", so Schabl.

Darüber hinaus werden für das Klimabündnisprojekt "Schule und Region" 60.000 Euro an Förderungen des Landschaftsfonds für 2004 und 2005 aufgewendet. Damit werden Projekte an in verschiedenen Schultypen gefördert, die den Kindern und Jugendlichen die Ziele des Klimabündnis nähergebracht werden sollen. Am Ende jedes Schuljahres ist eine Großveranstaltung geplant, die Projekte werden in den Regionen präsentiert. "Vor allem den jungen Menschen sollen so die Ziele von Klima- und Bodenbündnis nahe gebracht werden. Pro Jahr sollen daher 10 bis 15 Schulklassen von geschulten PädagogInnen betreut werden", so Schabl.
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