VP-Tschirf: Rechnungshof bestätigt Geldvernichtung beim Hanusch-Krankenhaus

WGKK verschleudert Geld der Beitragszahler

Wien (VP-Klub): "Der nunmehr vorliegende Bericht des Rechnungshofes zum Betrieb des Hanusch-Krankenhauses durch die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bestätigt nicht nur die von der ÖVP-Wien immer wieder geäußerte Kritik an der kaufmännischen Führung dieses Krankenhauses, sie stellt ihr ein geradezu vernichtendes Urteil aus", betonte heute ÖVP-Wien Klubobmann LAbg. Matthias Tschirf.

Es wurde seitens der Führung des Krankenhauses jeder Reformvorschlag, der zu einer wirtschaftlichen Führung beigetragen hätte, ignoriert. Statt unrentable Abteilungen zu schließen und kostendämpfende Maßnahmen zu setzen, wurde ausgeweitet und die Personalkosten pro Beschäftigten seien in einigen Bereichen um fast 70 Prozent über dem Wiener Durchschnitt. Letztendlich habe dies zu einem Defizit in der Höhe von 52 Mio. Euro geführt, das von der Stadt Wien und den Krankenversicherungen, also letztendlich den Versicherungsnehmern, abgedeckt werden muss.

"Logische Konsequenz aus dieser Misswirtschaft der SP-Stadtverwaltung kann nur eine völlige Neuordnung im Sozial- und Gesundheitswesen der Stadt Wien sein. Mit dem heute von der SP-Allmacht in Wien gefassten Beschluss der Ausgliederung der Sozialagenden in den unkontrollierbaren 'Fonds soziales Wien' wird aber mit Sicherheit der falsche Weg beschritten", so Tschirf abschließend.

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