Nasko: Ermöglicht vorweihnachtliche Bewegung Konsens in St. Pöltner Spitalsfrage?

Erfolgspotential zweifellos vorhanden, bundespolitische Entwicklungen einbeziehen

St. Pölten, (SPI) - "Es ist zweifellos erfreulich, dass an die Stelle gegensätzlicher erstarrter Positionen nunmehr Bewegung in das Bemühen um eine Lösung der Krankenhausfinanzierung in Niederösterreich im Allgemeinen sowie in St. Pölten im Besonderen kommt", meint St. Pöltens SP-Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Siegfried Nasko zur gegenwärtigen Situation. Sowohl der Vorsitzende des NÖGUS Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka als auch Gesundheits-Landesrat Emil Schabl haben positive Signale für eine konstruktive und zukunftsorientierte Umstrukturierung gegeben. Nahezu alle Städte und Gemeinden Österreichs sind derzeit, wie der österreichische Städtebund alarmiert, finanziell in größter Bedrängnis****

Für St. Pölten bedeutete der Ausbau und die Führung des Spitals stets eine große solidarische Herausforderung im Interesse des gesamten Landes Niederösterreich, das im Zentralklinikum St. Pölten ein Vorzeigespital der Spitzenmedizin hat. "Eigentlich symbolisiert gerade dieses Zentralklinikum, wie wenig Parteipolitik die Trägerschaft und Kooperation zwischen Stadt und Land tangiert hat. Der Lösungsvorschlag zur Schaffung von landesweit fünf regionalen Holdings", so Nasko, "werde erfreulicher Weise von beiden Regierungsparteien im Land, aber auch von der Stadt St. Pölten positiv gesehen." Nach Gesprächen mit den Landesräten Schabl und Mag. Sobotka ist Nasko vom möglichen Erfolg einer Neustrukturierung des Spitalswesens überzeugt, zeichnet sich doch Konsensbereitschaft aller beteiligten Partner ab. Wichtig wäre allerdings, die tatsächliche finanzielle Leistungsfähigkeit St. Pöltens mit dem Landesangebot für das Spital in Einklang zu bringen.

"Darüber hinaus müsse naturgemäß die sich abzeichnende bundesweite Neuordnung im Gesundheitswesen mit den angepeilten niederösterreichischen Erneuerungen harmonieren. Es werde jetzt auch an allen Verantwortlichen im Gemeinderat liegen, besonnen die Bemühungen von Bürgermeister Willi Gruber und den Repräsentanten des Landes Niederösterreich, um einen für die Bevölkerung erfolgreichen Konsens zu erzielen, mitzutragen. Es geht hier nicht um den Sieg einer Gebietskörperschaft über die andere, sondern um das Schaffen einer grundlegend neuen Organisation mit entsprechender finanzieller Mehrdotierung und unter einer Federführung von Fingerspitzengefühl und Augenmaß!", so der St. Pöltner Mandatar.
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