Eder: Nach Transitdebakel muss Gorbach bei Wegekostenrichtlinie österreichische Interessen wahren

Wien (SK) Mit der gestrigen Abstimmung über die
Transitregelung im Europaparlament sei das Scheitern der Bundesregierung in dieser für Österreich derart wichtigen Frage endgültig besiegelt worden, unterstrich SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Wir fordern daher Infrastrukturminister Gorbach auf, zu retten, was zu retten ist. Er muss bei der EU-Wegekostenrichtline die österreichischen Interessen in einer wirkungsvolleren Weise durchsetzen als beim Transitdebakel. Die SPÖ ist jedenfalls bereit, beim notwendigen Lobbying in der EU mitzuhelfen, um weiteren Schaden von der österreichischen Bevölkerung abzuwenden", so Eder. ****

"Es müssen in der Wegekostenrichtlinie sensible Zonen in Österreich definiert werden, damit die Mehreinnahmen bei der Lkw-Maut aus diesen Zonen für den Ausbau des Schienenverkehrs investiert werden können. Ansonsten wird vor allem die Ostregion völlig im Verkehr ersticken. In den nächsten Jahren ist immerhin mit einer Zunahme des Güterverkehrs in Niederösterreich, Burgenland und Wien um bis zu 70 Prozent zu rechnen, sagte Eder. Diese Lkw-Lawine könne nur über die Bahn bewältigt werden, schloss der SPÖ-Verkehrssprecher. (Schluss) ns

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