Erfolg der GdG: Geriatriezulage endlich beschlossen!

Bis zu 90 Euro monatlich mehr für die geriatrischen Pflegeberufe

Wien(GdG/ÖGB). Nach jahrelangem Ringen ist der Hauptgruppe II der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) endlich der Durchbruch gelungen: Das pflegende Personal der geriatrischen Einrichtung im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) wird künftig eine Zulage erhalten. Zwischen 45 und 90 Euro mehr im Monat sollen den Beruf geriatrische Pflege attraktiver machen.++++

"Wir freuen uns sehr, dass sich der Dienstgeber jetzt so einsichtig gezeigt hat", betonte HG II-Vorsitzende Monika Mauerhofer nach der Einigung über die neue Zulage. Ein wichtiger Schritt zur Behebung des akuten Personalmangels in der geriatrischen Pflege sei nun endlich getan.

Die Zulage im Detail:
O Diplomiertes Krankenpflegepersonal, Ständige StationsleiterInnen-VertreterInnen und PflegehelferInnen erhalten künftig 90,20 Euro mehr im Monat.
O Stationsschwestern/-pflegern, Therapeutischen MTD (ErgotherapeutInnen, PysiotherapeutInnen, LogopädInnen, DiätassistentInnen, Medizinische MasseurInnen, HeilmasseurInnen und medizinisch-technische Fachkräfte in therapeutischen Bereichen) bringt die Gertiatriezulage 67,65 Euro monatlich mehr.
O Für AbteilungshelferInnen wurde eine Zulage in der Höhe von 45,10 Euro im Monat beschlossen.

Wirksam wird die Geriatriezulage mit 1. Jänner 2004. "Damit wurde eine wesentliche Forderung aus dem Maßnahmenkatalog der GdG-Hauptgruppe II zur Lösung der Probleme im Bereich der geriatrischen Pflege erfüllt", erklärte Mauerhofer. Ab 19. Jänner werde mit Generaldirektion und Magistratsdirektion eine zusätzliche leistungsbezogene Zulage für das Personal verhandelt.

ÖGB, 19. Dezember 2003
Nr. 1044

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft der Gemeindebediensteten,
Telefon: (01) 313 16 - 83 616,
Informationen im Internet: www.gdg.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001