Die seltsamen Geschäfte des Neo-Landtagsabgeordneten Rudi Federspiel

Innsbruck (OTS) - Seit Jahren verquickt Landtagsabgeordneter Rudi Federspiel politische Funktionen mit privaten Geschäften. Gewinnbringend für seine Firma, wie die Tiroler Nachrichtenillustrierte ECHO in ihrer morgen erscheinenden Ausgabe berichtet. Gerne sieht sich der Neo-Landtagsabgeordnete Rudi Federspiel als karitativer Tourismuspionier, der den norditalienischen Gästemarkt für das Land erobert hat. "Ich bin ein All-Inclusive-Trottel", sagt der Politiker Federspiel und unterstreicht stets, bei all dem nichts zu verdienen. Dass das nicht stimmt und dass der ehemalige Innsbrucker Tourismus-Stadtrat seine politischen Funktionen durchaus trickreich und letztlich lukrativ für seine privaten Geschäfte einzusetzen versteht, ist an konkreten Punkten festzumachen: Demnach verdient Federspiel nicht nur an seinen engen Kontakten zum TVB Innsbruck, in dessen Aufsichtrat er lange saß und für den seine Firma unter anderem eine mit 100.000 Euro ausgestattete Werbekampagne in Norditalien organisiert. Mit Unterstützung von Landeshauptmann Herwig van Staa erhielt Federspiel kurz vor der Landtagswahl auch einen Auftrag der Tirol Werbung. Zu diesem Auftrag existiert ein von Federspiel unterzeichneter Vertrag, dessen Existenz er selbst bestreitet (Federspiel: "Es gibt keinen Vertrag.") Und es existiert eine Rechnung, die den "selbstlosen" Landtagsabgeordneten in arge Bedrängnis bringt, nährt sie doch die Vermutung, dass Federspiel auf seinen geschickt eingefädelten "Umwegen" satt abkassiert.

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