Haubner: Haider-Aussagen zu Nah-Ost "hochgespielt und missinterpretiert"

Wien, 2003-12-17 (fpd) - "Die Aussagen des Kärntner Landeshauptmannes zur aktuellen politischen Lage im Nahen Osten werden unter dem Aspekt des Wahlkampfes in Kärnten besonders hoch gespielt und missinterpretiert", betonte die geschäftsführende FPÖ-Bundesparteiobfrau Ursula Haubner. Jörg Haider habe einen besonderen, persönlichen Zugang zur Arabischen Welt. Im Gegensatz zu den jetzigen Kritikern habe er das menschliche Leid vor Ort gesehen und humanitäre Hilfe geleistet.

Haubner erinnert auch an die Großdemonstrationen in London und anderen europäischen Hauptstädten wegen des Irak-Kriegs. Viele führende europäische Politiker hätten mit ihren Aussagen klar zum Ausdruck gebracht, dass sie diesen Krieg völkerrechtlich für problematisch halten.

"So wie alle anderen Österreicher auch, lehne ich Krieg und Gewalt ab. Leidtragende sind besonders Kinder, Frauen und Alte. Die, die Überleben sind ihrer geringen Existenz beraubt", so die geschäftsführende FPÖ-Obfrau. Die Aussagen des Kärntner Landeshauptmanns seien auch in diesem Hinblick zu werten und zu verstehen.

"Es ist die Pflicht einer zivilisierten Welt, Verbrecher, die sich an Leib und Leben einer Bevölkerung vergehen, zur vollen Rechenschaft zu ziehen. Ich hoffe, dass dies auch im Irak auf den Grundsätzen einer zivilisierten Welt passiert und das Recht der Genfer Konvention nicht zum Showblock in den CNN-Nachrichten verkommt. Ich wünsche mir, dass dieses Drama im Irak ein Ende findet und das Land und seine Leute ein soziales, medizinisches und wirtschaftliches Gefüge auf Basis einer zivilisierten und friedlichen Welt bekommt", so Haubner abschließend.

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