Torta: Diktatoren-Freund Haider wird zum Problemfall für Kärnten

Unverhohlene Bewunderung für Massenmörder für Kärntner Volkspartei nicht akzeptabel

Klagenfurt (OTS) - Der "schwache Diktator", den Haider öffentlich anhimmle, sei ein millionenfacher Mörder und Kriegsverbrecher, stellte heute Landesgeschäftsführer Siegfried Torta für die Kärntner Volkspartei klar. Jedes Verständnis für die Herrschaft Saddam Husseins und grausamen Folgen für die Bevölkerung des Irak, aber auch der umliegenden Staaten sei völlig fehl am Platz und im Sinne der Demokratie absolut inakzeptabel, erklärte Torta: "Ich halte fest, dass es im Bundesland Kärnten keine wie immer geartete Sympathie für den Diktator Saddam oder eine Relativierung seiner Schuld gibt. Die Haltung des Landeshauptmannes in dieser Frage ist eine überaus bedenkliche Einzelmeinung, von der ich mich im Namen der Volkspartei und aller gleichdenkenden Kärntnerinnen und Kärntner auf das Schärfste distanziere."

Umso merkwürdiger sei das Festklammern Haiders an der fragwürdigen Behauptung, dass er "den Richtigen" getroffen habe. Torta: "Ich habe verstärkt den Eindruck, dass sich da die zwei Richtigen getroffen haben." Auch die Formulierung Haiders, er werde zu einem späteren Zeitpunkt die "Geschichte erzählen", damit die "Neugier noch ein bissl auf die Folter" gespannt werde, sei angesichts der Greueltaten des Saddam-Regimes und der Bilder aus den Folterkellern eine Geschmacklosigkeit besonderer Güte. Torta: "Haiders Gruselgeschichten aus Tausendundeiner Nacht bringen das gesamte Bundesland Kärnten international zum wiederholten Male in Verruf. Wir werden uns das nicht gefallen lassen."

Offenbar habe nicht einmal das demokratische Mittel eines Untersuchungsausschusses bei Haider auch nur eine Spur von Unrechtsbewusstsein ausgelöst. Haiders außenpolitische Eskapaden seien weder für Kärnten noch für die Bundesregierung länger tragbar. Torta: "Ich halte es für sehr bedenklich, eine Person, die den amerikanischen Präsidenten mit dem Massenmörder Saddam auf eine Stufe stellt und die israelische Regierung in einem Atemzug mit dem Regime im Irak nennt, mit bundespolitischen Aufgaben zu betrauen."

Auch als Landeshauptmann habe sich Haider mit seinen erbärmlichen Aussagen und seinem verschrobenen Weltbild einmal mehr disqualifiziert. "Haider ist ein Problemfall für das Land. Ich bin zuversichtlich, dass die Kärntnerinnen und Kärntner dieses Problem am 7. März kommenden Jahres lösen."

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