Ein "Haus des Straßenverkehrs" in Schottwien

18.600 Euro an Förderungen für Machbarkeitsstudie

St. Pölten (NLK) - In der Umgebung Schottwiens liegt ein einzigartiges Ensemble noch vorhandener bzw. rekonstruierbarer historischer Verkehrswege vor, die es sonst in Österreich nicht gibt:
vom Saumweg des Mittelalters und der Straße aus der Zeit von Kaiser Karl VI. über die "eiserne Straße" Semmeringbahn und den Straßenneubau des 19. Jahrhunderts bis zu den Erweiterungen des 20. Jahrhunderts und der Schnellstraße S 6 mit einer der größten Spannbetonbrücken Europas.

Der Verein Straßenverkehrsmuseum Schottwien hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema "Automobile Geschichte der Semmeringstraße und seine zukünftige Bedeutung" inklusive einer Auseinandersetzung mit dem Verkehrssystem Straße und dem Erlebnis von Mobilität bzw. verschiedenen Fortbewegungsarbeiten aufzubereiten. Unter dem Titel "Haus des Straßenverkehrs" läuft dazu eine Machbarkeitsstudie, welche die touristischen Dimensionen und den Erlebnischarakter unter Einbeziehung der Attraktionen der Region untersucht.

Für diese Machbarkeitsstudie hat die NÖ Landesregierung gestern im Rahmen der LEADER+ Region NÖ Alpin-Bergpanorama & Weltkulturerbe insgesamt 18.643 Euro Förderungen, zusammengesetzt aus 6.991 Euro Regionalförderung und 11.652 Euro EU-Fördermittel aus dem EAGFL-Fonds/LEADER+ Programm, bewilligt. Insgesamt ist das Vorhaben mit 23.304 Euro veranschlagt, Förderungsempfänger ist der Verein Straßenverkehrsmuseum Schottwien. Die ersten Ergebnisse werden in rund drei Monaten erwartet.

Nähere Informationen beim Gemeindeamt Schottwien unter der Telefonnummer 02663/8213-2.

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