"Herbergsuche 03": Rotes Kreuz unterstützt Mahnwache von SOS Mitmensch für obdachlose Flüchtlinge vor dem Innenministerium

Rotes Kreuz will damit Versprechen des Innenministers, keinen Flüchtling unversorgt über den Winter auf der Straße stehen zu lassen, einmahnen.

Wien (Rotes Kreuz) - Das Österreichische Rote Kreuz schließt sich mit dem heutigen Tag der Mahnwache für obdachlose Flüchtlinge an, die seit Montag von SOS Mitmensch vor dem Innenministerium abgehalten wird. Mit dieser Mahnwache soll das Versprechen von Innenminister Ernst Strasser eingefordert werden, es werde diesen Winter kein Flüchtling auf der Straße stehen.

SOS Mitmensch hält seit Montagabend dieser Woche vor dem Innenministerium eine Mahnwache ab, um auf die Notlage jener Flüchtlinge hinzuweisen, die seit 1. Dezember aus der Bundesbetreuung des Innenministeriums entlassen und damit obdachlos geworden sind.

Nachdem trotz der am vergangenen Freitag von Innenminister Ernst Strasser angekündigten Regelung, während des Winters 1.800 Flüchtlinge in Traiskirchen unterzubringen, sich keine greifbare Lösung des Problems abzeichnet und auch in dieser Woche wieder zahlreiche AsylwerberInnen aus der Bundesbetreuung entlassen worden sind, hat sich das Rote Kreuz entschlossen, die Mahnwache zu unterstützen.

Um 18.00 Uhr werden heute Abend vor dem Innenministerium in der Herrengasse im 1. Wiener Gemeindebezirk die Namen und damit die Schicksale der betroffenen Flüchtlinge verlesen. An der Mahnwache beteiligt sich Dr. Werner Kerschbaum (Stv. Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes). Ziel der Mahnwache ist es, eine tragbare Lösung für die Unterbringung der Flüchtlinge zu finden.

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