Strache: Chaos bei Behindertenverbänden - Behindertenanwalt gefordert!

Die von Bürgermeister Dr. Michael Häupl bemühte "Demut" zerberste an den Sorgen und Ängsten der benachteiligten Menschen in dieser Stadt.

Wien, 17-12-2003 (fpd) - Nachdem im Herbst die chaotischen Zustände im Laska-Ressort ruchbar geworden waren, zeige sich nunmehr, daß die Sparmaßnahmen im Wiener Sozialbereich munter weitergehen. Die jetzt geplanten Lohnkürzungen bei der Behindertenbetreuung wären für die betroffenen Pflegevereine existenzgefährdend und zeigen damit wiederum die völlige Überforderung von Sozialstadträtin Grete Laska, so heute der stv. Wiener FP-Obmann, LAbg. GR Heinz-Christian Strache.

Wenn gestern elf private Organisationen aus der Behindertenbetreuung gegen die von der Stadt Wien geplante Kostensteigerungsabgeltung vor dem Wiener Rathaus demonstriert hätten so zeige dies, daß die Stadt Wien durch schlechte Budgetierung und katastrophales Wirtschaften der SPÖ an den massiven Sparmaßnahmen im Behindertenbereich die alleinige Verantwortung trage.

Von den Vereinen werde mittlerweile bescheinigt, daß in Wien seit rund zwei Jahren keine Behindertenpolitik mehr gemacht werde. Damit zeige sich, daß die Bürgermeisterpartei seit der Wahl 2001 im Sozialbereich völlig versagt habe. Die von Bürgermeister Dr. Michael Häupl bemühte "Demut" zerberste an den Sorgen und Ängsten der benachteiligten Menschen in dieser Stadt.

Die Wiener SPÖ habe jedenfalls an den kommenden zwei Sitzungstagen genug Gelegenheit ihre Politik der "Sozialstarrheit" zu erklären -leider stehe jedoch schon heute zu befürchten, daß wiederum nur Ausreden und der Verweis auf die Politik der Bundesregierung erfolgen werden. Jetzt sei es an der Zeit einen Behindertenanwalt in Wien zu installieren um den bedürftigen Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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