Styropor: Mit Leichtigkeit mehr Umweltschutz

Wien (OTS) - Vollwärmeschutz mit Styropor ist die beliebteste Form der Fassadendämmung in Österreich. Überzeugend sind die Langlebigkeit und Verlässlichkeit der Systeme und natürlich auch ihr Preis. Beim ökologischen Bewusstsein konnte Styropor bisher nicht so recht punkten. Zu unrecht, wie Studien der Donau Uni Krems und des Instituts für Baubiologie beweisen.

Ein wichtiges Kriterium für die ökologische Beurteilung von Dämmstoffen ist der Primärenergieinhalt (PEI), jene nicht erneuerbare Energie, die beim Herstellungsprozess eines Dämmstoffes verbraucht wird. Dabei beweist sich Styropor einmal mehr als absoluter Sparmeister. Um die Fassade eines Einfamilienhauses 10 cm dick zu dämmen, benötigt man ca. 330 kg Styropordämmstoff, für dessen Herstellung 8.700 kWh Energie eingesetzt werden. Entscheidet man sich jedoch für Glas- oder Steinwolle, benötigt man für die gleiche Fassade rund 3.000 kg Dämmstoff mit einem deutlich höheren Primärenergieinhalt.

"Das bedeutet, dass Styropordämmstoffe von Anfang an eine hervorragende Energiebilanz aufweisen und deshalb aus ökologischer Sicht empfehlenswert sind", betont Dr. Clemens Demacsek, Geschäftsführer der Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum (GPH). Und er belegt diese Aussage mit konkreten Zahlen. Bei der Sanierung eines Einfamilienhauses mit einer 10 cm dicken Fassadendämmung können innerhalb einer Heizperiode etwa 2.300 l Öl eingespart werden. Aus ökologischer Sicht amortisieren sich die bei der Styropor-Herstellung eingesetzten 870 l Öl binnen weniger Monate. Auf die Lebensdauer des Gebäudes hochgerechnet, wird der Energieeinsatz mehr als 100fach wieder eingespielt.

Auch im Neubau zeigt sich das beachtliche Einsparpotential durch Wärmedämmung.

Bei einem Einfamilienhaus in Ziegelbauweise zum Beispiel, das bereits der Bauordnung entspricht, können mit einer zusätzlichen 10 cm dicken Fassadendämmung immer noch 540 l Öl je Heizperiode eingespart werden. Deshalb empfiehlt Demacsek allen Bauherren, bei der Wärmedämmung richtig dick aufzutragen. Wo sonst amortisiert sich eine Investition so schnell für die Umwelt?

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