SPÖ-Reiter: Kuriose Stellungnahme von VP-Gerstl zu Verkehrsdienstevertrag Wien-ÖBB

Wien (SPW-K) - "Als - wie üblich - kurios" bezeichnete Dienstag
der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Günther Reiter, die Stellungnahme von ÖVP-Gemeinderat Gerstl zum nun zwischen Wien und den ÖBB abgeschlossenen Verkehrsdienstevertrag. Der Vorwurf des ÖVP-Politikers, so Reiter in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien, die Stadt hungere mit dieser Lösung den Pendlerverkehr aus, sei absolut nicht nachvollziehbar. Selbst die ÖBB seien mit dem Vertrag zufrieden, weshalb Wien dann, wie von Gerstl gefordert, noch mehr Mittel zur Verfügung stellen solle, entbehre jeder sachlich einsichtigen Grundlage, betonte der Mandatar.

Reiter erinnerte Gerstl daran, dass Wien sein eigenes, ausgezeichnet funktionierendes öffentliches Verkehrssystem ständig erweitere und dies auch den Pendlern u.a. aus Niederösterreich, die in ihrem Bundesland keinen Arbeitsplatz fänden, zugute käme. Mit dem nun abgeschlossenen Verkehrsdienstevertrag würden diese Maßnahmen für den öffentlichen Verkehr sinnvoll ergänzt. Auch leiste Wien mit der Übernahme von insgesamt 25 Millionen Euro für die Anschaffung von 30 neuen S-Bahngarnituren sowie dem jährlichen Zuschuss in der Höhe von 4,3 Millionen Euro einen ansehnlichen Beitrag für den von den ÖBB geführten Nahverkehr in Wien. Reiter: "Aufgabe der Stadt kann es aber nicht sein, die durch den Finanzminister ständig gekürzten Investitionszuschüsse an die ÖBB gleichsam auf Euro und Cent zu kompensieren. Kollege Gerstl wäre jedenfalls gut beraten, nicht ständig zu versuchen, zu Gunsten des mit seiner Politik gescheiterten Finanzministers Grasser in die Taschen der Wienerinnen und Wiener zu greifen, sondern als Wiener Mandatar deren Interessen nach
einem endlich verantwortungsvollen Umgang mit ihren Steuergeldern durch die schwarzblaue Bundesregierung zu unterstützen". (Schluss)

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