Hakl: Kein Grund für Protestmaßnahmen an Kunstuniversitäten

Budgeterhöhung um sechs Prozent "alles andere als lächerlich"

Wien, 16. Dezember 2003 (ÖVP-PD) "Wenn die ÖH die Steigerung des Universitätsbudgets um sechs Prozent als ´lächerlich´ bezeichnet, muss man sich fragen, ob sie als Interessensvertretung der Studierenden überhaupt noch ernst genommen werden kann. Im Gegensatz zu Deutschland, wo bei den Hochschulen gespart wird, stellt Österreich seinen Universitäten deutlich mehr Budget zur Verfügung und das ist gut so", betonte die ÖVP-Abg.z.NR Mag. Karin Hakl, heute, Dienstag.****

Völlig aus der Luft gegriffen sei die Behauptung, dass die "Budgeterhöhung" nur aus der "Anpassung" an die Studierendenzahlen resultiere. "Die Zuteilung der Budgets, die heuer erstmals bereits vor dem neuen Jahr bekannt gegeben werden konnten, erfolgt transparent und nach Kriterien, die auf der Homepage des Bildungsministeriums allen einsehbar sind", so Hakl. "Die ÖH vergisst zu erwähnen, dass alle Universitäten nächstes Jahr mehr Budget zur Verfügung haben, da die Studienbeiträge ab 2004 direkt von den Universitäten eingenommen werden und darüber hinaus zur Gänze den Studierenden zu Gute kommen", sagte Hakl. Das müsse doch auch im Interesse der ÖH liegen. "Es ist nur fair, dass große Universitäten mit vielen Studierenden davon auch mehr profitieren."

Auch an den Kunstuniversitäten gebe es keinen Grund für Protestmaßnahmen. "Die hohen Budgetmittel der Kunstuniversitäten konnten auch dort für das Jahr 2004 erhöht werden. Die speziellen Ausbildungserfordernisse wurden ja bereits bisher in den Budgets berücksichtigt." So koste beispielsweise ein Studierender der Angewandten den Steuerzahler pro Jahr 21.000 Euro, das sei drei Mal so viel wie ein Studierender der Universität Wien. "Die ÖH wäre gut beraten, sich an Stelle von haltloser und leicht zu durchschauender Polemik konstruktiv an der Umsetzung des neuen Universitätsgesetzes zu beteiligen", weist Hakl die Anschuldigungen zurück. "Wer eine Budgeterhöhung um sechs Prozent schlecht redet, erntet vielleicht parteipolitische Lorbeeren, kann aber als Interessensvertretung für alle Studierenden nicht mehr ernst genommen werden", so Hakl abschließend.

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