Jugendschutz wird verbessert

Wer Jugendlichen Alkohol ausschenkt oder verkauft, hat künftig mit härteren Strafen zu rechnen

Klagenfurt (SP-KTN) – Der Schutz unserer Jugend ist ein wichtiges Anliegen der SPÖ. „In der heutigen Landesregierungssitzung konnte der Jugendschutz massiv verbessert werden. Wichtige Regelungen im Jugendschutzgesetz wurden verschärft“, kann Soziallandesrätin Gabriele Schaunig-Kandut (SP) neben mehr Geld für den Sozialbereich einen weiteren Erfolg für ihr Referat verbuchen.

In der heutigen Regierungssitzung wurde beschlossen, dass die Strafen für den Verkauf von Alkohol an Jugendliche drastisch verschärft wurden. Die Strafen steigen von 3.600 auf 35.000 Euro. „Es gibt auch eine Verbesserung dahingehend, dass es nicht mehr nur reicht, der Überzeugung zu sein, dass der Jugendliche bereits 16 ist. Nunmehr gilt, dass der Jugendliche erst durch einen Ausweis belegen muss, das erforderliche Alter erreicht zu haben. Sonst gibt es keinen Alkohol. Es kann ja nicht sein, dass Wirte 12jährigen Alkohol ausschenken, die dann betrunken auf Parkbänken sitzen“, fordert Schaunig-Kandut mehr Verantwortung zum Schutz unserer Jugend zu übernehmen. Jeder ist aufgerufen, so zu handeln, als wäre es sein eigenes Kind!

Ein weiterer Erfolg sind die verpflichtenden Alterskennzeichnungen auf DVDs, Videos oder Computerspielen. „Bisher war das nur auf freiwilliger Basis möglich. Die verpflichtende Kennzeichnung ist notwendig geworden, da immer mehr Gewalt Einzug in die Kinderzimmer hält“, erläutert Schaunig-Kandut den Hintergrund ihrer Initiative. (Schluss)

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