SPÖ-Hufnagl ad Umweltmeile: ÖVP operiert mit erfundenen Zahlen und falschen Behauptungen

Wien (SPW-K)) - "Offenbar hat die Wiener ÖVP die Währungsumstellung von Schilling auf Euro noch immer nicht realisiert", kommentierte Gemeinderat Heinz Hufnagl, Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Umwelt, heute, Dienstag, auf die von der ÖVP in Umlauf gebrachten Kosten für die 1998 eröffnete Umweltmeile am Donaukanal. "Anders sind die in diversen Medien genannten 16 Millionen Euro nicht zu erklären", so Hufnagl. Fakt sei, so der Ausschussvorsitzende weiter, dass die Errichtungskosten für das Glashaus (Aquascope), den Wasserspielplatz und weitere Einrichtungen bei 1 Million Euro lagen. Für den laufenden Betrieb wurden rund 60.000 Euro pro Jahr aufgewendet. Hufnagl: "Geld, das sinnvoll ausgegeben wurde, um den Wienerinnen und Wienern und insbesondere den Kindern und Jugendlichen über vier Jahre hinweg die Umwelt näher zu bringen."

Durch den U-Bahn-Bau ist die Nutzung des Donaukanal-Ufers derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Das betrifft auch die Umweltmeile. "Dennoch ist das Geld der Wienerinnen und Wiener nicht verschwendet, wie die ÖVP glauben machen möchte", so der Umweltauschuss-Vorsitzende: "Das Glashaus wird vom Forstamt der Stadt Wien ab Mai 2004 als attraktiver Ausgangsort für die Bootsfahrten in den Nationalpark genutzt werden. Der Wasserspielplatz wurde abgebaut und wird in eine neue, größere Anlage auf der Donauinsel integriert werden. Verlorener Aufwand wurde so vermieden."

"Die Stadt Wien geht mit dem Steuergeld ihrer Bürgerinnen und Bürger auch im Umweltressort verantwortungsvoll um", bekräftigte Hufnagl: "Daran können auch Schauermärchen der ÖVP, die entweder einem elementaren Rechenfehler oder offensichtlich negativer Fantasie entspringen, nichts ändern." (Schluss)

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