Onodi: Zahlreiche Gemeinden beteiligen sich an EU-Erweiterungs-Förderungsmodell

3 - 5% Zinszuschüsse erleichtern Gemeinden Umsetzung wichtiger kommunaler Vorhaben

St. Pölten (SPI) - Insgesamt 69 Gemeinden erhalten vom Land im Zuge zweier Sonderaktionen (EU-Erweiterungsprogramm und allgemeine Landes-Finanzsonderaktion) einen Zinszuschuss in der Höhe von 3 bis max. 5% zu aufgenommenen Darlehen für die Umsetzung vorgezogener Baumaßnahmen oder andrer außerordentlicher Vorhaben. Die gesamte geförderte Kreditsumme beträgt 14.627.296,57 Euro. "Die Gemeinden haben mit immer größer werdenden finanziellen Problemen zu kämpfen. Die Abgabenertragsanteile sinken, die Ausgaben für Infrastruktur und laufende Instandhaltungen steigen aber ständig. Auch Aufwendungen für Gesundheit uns Soziales belasten die Gemeindebudgets ungemein, man denke nur an die massiv gestiegene Zahl von Sozialhilfeempfängern. Eine Hilfe des Landes Niederösterreich in Form von Zinszuschüssen für wichtige Projekte ist für die Gemeinden unerlässlich, um notwendige Infrastrukturprojekte in Angriff nehmen zu können", so NÖ-Gemeindereferentin LHStv. Heidemaria Onodi zum jüngsten Beschluss der NÖ Landesregierung.****

Unter den geförderten Projekten: Abwasserbeseitigungsanlagen in Artstetten-Pöbring und Brunn an der Wild, Infrastrukturmaßnahmen in der Therme Laa/Taya, ein Gemeindezentrum in Willendorf, eine Park und Ride Anlage in Pöchlarn, Straßenbaumaßnahmen in zahlreichen Gemeinden wie Kaumberg oder Geras und ein neues Feuerwehrhaus in Raasdorf. "Sowohl die notwenigen Infrastrukturverbesserungen, wie Abwasserbeseitigungsanlagen und Straßen, aber auch Projekte wie ein Feuerwehrhaus und Gemeindezentren, sind enorm wichtig für die Lebensqualität der Bevölkerung in den Gemeinden. In den Gemeinden muss trotz schwieriger finanzieller Lage investiert werden. Zum Einen, um ein optimales Umfeld für die Bevölkerung zu schaffen, zum Anderen aber auch um die regionale Wirtschaft entsprechend zu fördern. Die Regionen müssen vor allem im Hinblick auf die EU-Erweiterung weiterhin gestärkt werden, eine Hilfe des Landes für die Gemeinden ist daher unerlässlich und muss auch in Zukunft weiter bestehen bleiben", so Onodi abschließend.
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