Im Krankenstand fristlos gefeuert - Arbeiterkammer half

Linz (OTS) - Als sich ein junger Tankwart bei seinem Dienstgeber krank meldete, feuerte ihn dieser fristlos. Die offenen Ansprüche musste die Arbeiterkammer sogar bei Gericht einklagen. Sie bekam Recht und der Arbeitnehmer fast 1200 Euro.

Nach sieben Monaten Beschäftigung musste ein junger Tankwart zum Bundesheer. Nur drei Tage später rüstete er aus gesundheitlichen Gründen wieder ab und war anschließend krank. Als der junge Mann seinen Chef ordnungsgemäß vom Krankenstand informierte, bekam er zur Antwort: "Wenn du nicht sofort wieder anfängst, brauchst du gar nicht mehr zu kommen."

Der Bursch wandte sich daraufhin an die Arbeiterkammer. Der Rechtsberater stellte eine fristwidrige Kündigung durch den Arbeitgeber fest und errechnete offene Ansprüche in Höhe von knapp 1200 Euro, die er beim Dienstgeber schriftlich einforderte.

Da der Dienstgeber das AK-Schreiben einfach ignorierte, klagte die AK die offenen Ansprüche bei Gericht ein. Sie bekam Recht und der junge Mann kam zu seinem Geld.

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