Benefizpremiere für "MA 2412"-Kinofilm: 20.000 Euro für "Licht ins Dunkel"

Kinostart am 25. Dezember

Wien (OTS) - Mit rund 2.300 Gästen in zehn Kinosälen und 20.000 Euro Spenden für "Lichts ins Dunkel" war die gestrige Galapremiere des Kinofilms "MA 2412 - Die Staatsdiener" ein Riesenerfolg. Im Cineplexx Wienerberg im Twintower präsentierten MR Film, Luna Filmverleih, Immofinanz, Wienerberger und ORF den 97-minütigen Spielfilm, der - wie könnte es anders sein - pünktlich zu Weihnachten, am 25. Dezember 2003, mit 90 Kopien in die österreichischen Kinos kommt. ORF-"Lichts ins Dunkel"-Chef Jörg Ruminak übernahm den Spendenscheck, zu dem die Veranstalter Immofinanz und Wienerberger 10.000 Euro beigesteuert hatten. Insgesamt 9.437,80 Euro hatten die Premierengäste nach der Filmvorführung gespendet, mit dem Restbetrag von 562,20 Euro rundete MR Film-Produzent Kurt Mrkwicka den Erlös auf 20.000 Euro auf. Simpl-Chef Michael Niavarani stellte sich außerdem als Moderator unentgeltlich in den Dienst der guten Sache. Den Erfolg des Abends feierten: Regisseur Harald Sicheritz, seine "MA 2412"-Helden Roland Düringer, Alfred Dorfer, Monica Weinzettl, Karl Ferdinand Kratzl, Wolfgang Böck, Produzent Kurt Mrkwicka, Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik, Film- und Kulturschaffende wie Kultautor Ernst Hinterberger, die Produzenten Michael Wolkenstein, Dr. Veit Heiduschka, Helmut Grasser, Kurt Stocker, die Regisseure Michael Kreihsl, Niki List, Peter Payer, die Schauspieler Andrea Händler, Ulrich Reinthaller, Regina Fritsch, Nina Proll u. v. a.

Von der Steinzeit nach Brüssel: Breitfuß, Weber und Co. als Zeitreisende

"MA 2412 - Die Staatsdiener" bringt ein Wiedersehen der ganz anderen Art mit den skurrilen Beamten des Amts für Weihnachtsdekoration -Ing. Breitfuß (Roland Düringer), Herr Weber (Alfred Dorfer), Herr Claus (Karl F. Kratzl), der Obersenatsrat (Wolfgang Böck) und die blonde Spezialwaffe, Frau Knackal (Monica Weinzettl). Die MR Film-Produktion, die vom ORF, vom Filmfonds Wien und vom Österreichischen Filminstitut unterstützt wurde, erzählt im Stil einer Filmreportage die Geschichte der Beamtenseele und geht dafür weit in die Vergangenheit zurück. Die "MA 2412"-Helden treiben nicht nur im Wien der Gegenwart ihr Unwesen: Von der Steinzeit über das römische Zeitalter, die Barockzeit und den Wiener Kongress bis zur frühen Nachkriegszeit veranschaulichen sie die Entwicklung des Beamtentums. Der Film wagt aber auch einen kühnen Blick in die Zukunft - "MA 2412", die Task Force in Brüssel, die Retter der Europäischen Union?

Neben Spielfilm- und dokumentarischen Elementen enthält "MA 2412 -Die Staatsdiener" auch eine rund hundertsekündige Comic-Sequenz, die von Star-Illustrator Bruno Haberzettl entworfen wurden. Entstanden sind die Einzelbilder in Ungarn, unter der Leitung von Tibor Hernadi, der unter anderem für die Trickzeichnungen eines Energy-Drink-Herstellers verantwortlich war.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0003