ÖH: Da hilft auch kein Apfel mehr!

Ministerin Gehrers `Genesungsstrategie` geht nicht auf

Ministerin Gehrers Präsentation des Unibudgets 2004 lässt keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Die Universitäten werden tröpfchenweise mit Geld ruhiggestellt, von einer tatsächlichen Sanierung ist man aus Sicht der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) aber weit entfernt.

"Hier sieht man wieder ganz deutlich, dass sich Ministerin Gehrer der prekären Lage der Universitäten nicht bewusst ist. Dieser Budgetvorschlag ist lächerlich. Das ist ungefähr so, wie wenn eine Patientin absichtlich mit dem Grippevirus infiziert wird und anstatt Hilfe zu leisten einfach zugesehen wird, wie es der Patientin immer schlechter geht.", so Ralph Schallmeiner, ÖH-Vorsitzteam. "Da hilft auch kein Apfel mehr."

"Wenn man sich die Budgetaufstellung ansieht, so sind die Schwerpunkte ganz klar ersichtlich. Die geringe prozentuale Steigerung löst das prinzipielle Problem der Unterbudgetierung nicht. Nötige Investitionen können mit dieser `Steigerung` nicht gedeckt werden. Die sogenannte Budgeterhöhung resultiert aus der Anpassung an die Studierendenzahlen und bringt keinen nachhaltigen Nutzen. Ein plakatives Beispiel sind die Kunstuniversitäten, deren Finanzbedarf verständlicherweise nicht von ihren Studierendenzahlen abhängig gemacht werden kann.", erklärt Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Andrea Puslednik, Pressesprecherin
Tel: 01/310 88 80/59 bzw. 0676/888 52 211
Mail: andrea.puslednik@oeh.ac.at
www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001