Gründung eines Komitees für eine Staatsvertragsausstellung im Jahr 2005 in Wien

Wien (OTS) - Die österreichische Bundesregierung sieht sich aus finanziellen Gründen außerstande, zum 50. Jahrestag des Österreichischen Staatsvertrages im Jahr 2005 die von ihr selbst beschlossene Jubiläumsausstellung zu veranstalten. Auf Initiative von Dr. Hannes Androsch, Prof. Herbert Krejci und Prof. Peter Weiser hat sich nunmehr ein Komitee für eine Staatsvertragsausstellung im Jahr 2005 in Wien gebildet.

Der Staatsvertrag markiert nicht nur ein historisches Datum in der österreichischen Geschichte. Dank ihm wurde auch die Erfolgsstory des politischen und wirtschaftlichen Aufstieges Österreichs möglich. Mit viel Glück und mit Hilfe von vier Staatsmännern, die die Gunst der Stunde zu nutzen wussten: Julius Raab, Adolf Schärf, Leopold Figl und Bruno Kreisky.

Vor allem aber war es die Einigkeit des österreichischen Volkes, die diesen geschichtlichen Wendepunkt herbeiführte. Und darauf, betonen die Initiatoren des Komitees, dürfe ganz Österreich stolz sein, denn es war 1955 das Verdienst des gesamten Volkes, dass aus Österreich ein Staat wurde, den jeder wollte. Wer das Staatsvertragsjubiläum von 2005 aus finanziellen Gründen einzig in die Länder und die Gemeinden auslagern will, vertut es. Die Initiatoren sind davon überzeugt, dass nur eine Staatsvertragsausstellung in der Bundeshauptstadt Wien dem Anlass voll gerecht werden kann, den es 2005 zu feiern gilt.

Dr. Androsch, Prof. Krejci und Prof. Weiser haben sich daher an die Spitze eines Komitees gestellt, das ein Drittel der voraussichtlichen Ausstellungskosten von 6 Millionen Euro, also 2 Millionen Euro, aufbringen will. Gelingt dies, wird die Bundessregierung zweifellos ein weiteres Drittel der Ausstellungskosten zur Verfügung stellen. Wiens Bürgermeister Dr. Häupl hat zugesagt, dass die Stadt Wien dann das dritte Drittel übernehmen wird.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Hannes Androsch
Prof. Herbert Krejci
Prof. Peter Weiser
Tel.: 01 586 10 54

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