ÖAMTC: Jeder fünfte Fahrzeuglenker mit mangelhafter Lichtanlage unterwegs

"Sehen und gesehen werden" ist oberstes Gebot in der dunklen Jahreszeit

Wien (ÖAMTC-Presse) - Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die Beleuchtung lebenswichtig. Für alle Kraftfahrer muss deshalb in diesen Monaten das Motto "Sehen und gesehen werden" oberstes Gebot sein. "Wir wissen aus der Arbeit der Stützpunktmitarbeiter, dass 20 Prozent der Lichtanlagen von Autos entweder defekt oder falsch eingestellt sind. Standlicht Abblendlicht und Fernlicht gehören zu den lebensnotwendigen Ausrüstungen der Fahrzeuge, deren Funktion regelmäßig überprüft werden muss", weiß ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

Im Nebel und bei Dunkelheit kann es fatale Folgen haben, wenn ein nachfolgender Lenker eines Fahrzeuges beispielsweise annimmt, nur ein einspuriges Fahrzeug vor sich zu haben, weil nur ein Rücklicht leuchtet. "Stellt der Autobesitzer fest, dass ein Lämpchen durchgebrannt ist, muss dieses umgehend ausgetauscht werden.

Nebelschlussleuchten darf man nur bei Nebel und schlechter Sicht verwenden. Dass die Nebelschlussleuchten eingeschaltet sind, erkennt der Fahrer an einem Kontrolllicht. Wenn die Sicht wieder besser wird, sind die Nebelschlussleuchten sofort abzuschalten, da man sonst die nachkommenden Verkehrsteilnehmer blendet. Auch Nebelscheinwerfer dürfen ebenfalls nur bei schlechten Sichtverhältnissen eingeschaltet werden und dürfen nur zusammen mit dem Abblendlicht leuchten.

Gerade im Herbst und Winter, wenn die Straßen feucht und verschmutzt sind, klagen viele Autofahrer über die mangelnde Leuchtkraft ihrer Scheinwerfer. "Der Grund dafür liegt meist nur an verschmutzten Scheinwerfergläsern. Manche Autofahrer vergessen auch bei Beladung die Leuchtweiten-Regulierung richtig einzustellen. Matte Reflektoren oder falsch eingestellte Scheinwerfer können ebenfalls die Ursache für schlechte Sicht sein", erklärt ÖAMTC-Techniker Kerbl. Eine Überprüfung der Lichtanlage und der richtigen Einstellung der Scheinwerfer kann man an jedem ÖAMTC-Stützpunkt durchführen lassen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

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