Leichtfried: NO forciert Forschung gegen Baumkrankheit Feuerbrand

Land beteiligt sich an Forschungsprojekt der TU Wien

St. Pölten (SPI) - Feuerbrand hat im vergangenen Sommer für unliebsame Schlagzeilen gesorgt. Immer stärker verbreitet sich die tückische Pflanzenkrankheit vor allem bei Apfel- und Birnbäumen, aber auch zahlreichen anderen Gehölzen. Als einziger Schutz vor Verbreitung der Krankheit gilt derzeit das Abholzen und Verbrennen betroffener Gehölze. "Feuerbrand bedeutet gleich mehrfach eine Gefahr. Zum Einen ist er eine wirtschaftliche Gefahr für die zahlreichen Niederösterreichischen Landwirte, die vorwiegend vom Ostbau leben, wie das oft im Mostviertel der Fall ist. Zum Anderen bedroht der Feuerbrand aber auch die Artenvielfalt der heimischen Gehölze und mach auch vor privaten Gärten nicht halt" so der Landwirtschaftssprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Günther Leichtfried.****

Nun wird von Bund und Ländern gemeinsam ein Forschungsprojekt finanziert, welches der Erforschung des Feuerbrandes dient. Das Land Niederösterreich bewilligte dazu 60.288 Euro aus Mitteln des Landschaftsfonds. Ziel der Forschung der Technischen Universität Wien ist die physiologischen und genetischen Mechanismen der Resistenz des Apfels gegen die Krankheit zu klären. Im Mittelpunkt der Forschung stehen Flavonoide, die zur erhöhten Resistenz gegen diese von Bakterien ausgelöste Krankheit beitragen. "Nur wenn man weiß, wie die Krankheit sozusagen ‚funktioniert' und wie manche Pflanzen es schaffen, sich gegen den Befall zu wehren, kann man in Zukunft auch wirkungsvoll gegen Feuerbrand vorgehen. Das nun durchgeführte Projekt kann man gleichsam mit der Erforschung eines Virus vergleichen, die notwendig ist, um eine wirkungsvolle Impfung zu ermöglichen. Wenn es gelingt, den Feuerbrand in Niederösterreich zurück zu drängen, wäre das ein großer Schritt für Natur und Landwirtschaft gleichermaßen. Umso mehr ist die Forschung der TU Wien zu unterstützen und zu begrüßen", so Leichtfried abschließend.
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