- 14.12.2003, 12:37:43
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Freiheitliche Bauernschaft: NRAbg. DI Uwe Scheuch mit 97,5 Prozent zum neuen Bundesobmann gewählt
Freiheitliche Bauernschaft legt klare Linie zum Tierschutz fest
Graz, 2003-12-14 (fad) - Die Freiheitliche Bauernschaft sehe voller
Optimismus und Zuversicht einer positiven und visionären Zukunft
entgegen, kommentierte der neue Bundesobmann der Freiheitlichen
Bauernschaft, NRAbg. DI Uwe Scheuch in einer ersten Stellungnahme den
heutigen Bundesagrarausschuss in Graz. ****
Bei den Neuwahlen, welche im Zuge der Tagung anstanden, wurde Scheuch
mit 97,5 Prozent der Stimmen in geheimer Wahl zum neuen Bundesobmann
gewählt. "Ich bin mir der Verantwortung bewusst, mit der ich hier
ausgestattet wurde, und werde mich mit all meiner Kraft und Energie
dafür einsetzen, die Freiheitliche Bauernschaft und damit die gesamte
FPÖ in Österreich positiv zu positionieren", kommentierte Scheuch das
Ergebnis. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass die
Bauernschaft vollkommen geschlossen und einig ist. "Wir haben die
Vergangenheit dort gelassen, wo sie hingehört und werden gemeinsam an
einem zukunftsorientierten Weg arbeiten", so der Vorstand einstimmig.
Besonderer Dank galt auch dem scheidenden Obmann Franz Hornegger, der
auf eine Wiederwahl aus persönlichen Gründen verzichtete.
Schwerpunkte der Tagung waren neben den Neuwahlen die Berichte aus
den Ländern und aus der SVB vor allem das momentan auch zur
Diskussion stehende bundeseinheitliche Tierschutzgesetz. In einer
äußerst intensiven und auch durchaus kontroversiellen Diskussion
legte die Freiheitliche Bauernschaft eine klare Linie zum Tierschutz
fest. "Das geplante Gesetz darf die bäuerlichen Familienbetriebe
nicht gefährden! Die Rahmenbedingungen müssen so angelegt sein, dass
der Tierschutz außer Streit zu stellen ist, aber gleichzeitig nicht
auf dem Rücken der Bauern eine scheinheilige Konsumentenpolitik
betrieben wird", stellte Scheuch klar. Die Freiheitliche Bauernschaft
werde sich auf Basis der gefassten Beschlüsse nachhaltig für die
Durchsetzung der freiheitlichen Forderungen einsetzen, und somit der
Garant für ein gutes Gesetz sein.
Kein generelles Verbot der Anbindehaltung, härtere Strafen beim
Tiertransport, eine Ausnahmeregelung für Kleinerzeuger, klare
gesetzliche Regelung anstatt unzähliger Verordnungen, ein Verbot des
Schächtens und ein finanzieller Ausgleich für die zu tätigenden
Investitionen sieht Scheuch als klares Forderungsprogramm der
Freiheitlichen Bauern. (Schluss)
Rückfragehinweis: Freiheitliche Bauernschaft
Tel.: 0664 / 406 50 84
OTS0020 2003-12-14/12:37
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