NEWS: Böhmdorfer denkt an höhere Strafen bei Kindesmisshandlung

Nach dem "Fall Jaqueline" regt der Minister eine Debatte an: "Eine Erhöhung dieser Strafen um bis zu jeweils fünf Jahre sollte diskutiert werden."

Wien (OTS) - In der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS meldet sich Justizminister Böhmdorfer zum schrecklichen Misshandlungsfall der 10jährigen Jaqueline zu Wort. Das Mädchen war von Stiefmutter und Vater beinahe zu Tode gequält worden und liegt derzeit im Wiener SMZ-Ost.

Angesprochen auf den jetzt vorgesehenen Strafrahmen von bis zu fünf Jahren Haft im Falle des "Quälens eines Unmündigen", meint der Minister in NEWS: "Eine Erhöhung dieser Strafen um bis zu fünf Jahre sollte meiner Meinung nach diskutiert werden." Böhmdorfer reagiert damit auch auf den öffentlichen Druck, der durch den "Fall Jaqueline" entstanden ist: "Die Bevölkerung fordert einfach höhere Strafen für Täter, die Kindern solch schreckliche Dinge antun."

Böhmdorfer verweist aber auch auf eine seit 2001 geltende Regelung, wonach auch Therapeuten bei Verdacht von Kindesmisshandlung zur Anzeige verpflichtet sind. Früher waren sie von einer Anzeigenpflicht ausgenommen.

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