WAFF: Stimmenthaltung ist Schuss vor den Bug für die Verantwortlichen

(ÖAAB-Wien, 10.12.2003) "Als Schuß vor den Bug für die Verantwortlichen im WAFF" bezeichneten heute die Vertreter der Wiener ÖVP im Kuratorium des Fonds, Kammerrätin Helga SEELIGER und ÖAAB-Landessekretär Alfred HOCH, die Stimmenthaltung bei der Abstimmung im WAFF-Kuratorium über das Arbeitsprogramm und den Wirtschaftsplan 2004. Auch die Vertreter der Wirtschaftskammer enthielten sich ihrer Stimme. "Es kann einfach nicht sein, dass, obwohl es ja schon seit langem berechtigte Kritik an der Arbeitsweise des WAFF gibt, einfach in der Art der Vergangenheit "weitergewurschtelt" wird, ohne dass - obwohl es die Opposition im Wiener Gemeinderat seit Jahren fordert - Programme nach Kostenstellen evaluiert werden. So war es dem WAFF nicht möglich, innerhalb der letzten 6 Monate einen gewünschten Mitarbeiterstellenplan an ein Vorstandsmitglied zu übermitteln.

"Das war das richtige Zeichen zur richtigen Zeit", so HOCH und SEELIGER uniso. Die Lage am Arbeitsmarkt ist einfach zu heikel, um einfach den WAFF als Vorfeldorganisation bestimmter Interessensgruppen agieren zu lassen. "Wir brauchen dagegen ein Instrument, das aktiv und nachvollziehbar die verschiedensten Facetten von Beschäftigungslosigkeit in Wien bekämpft, so SEELIGER und HOCH abschließend.

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