Ungereimtheiten zwischen Mailath und Morak bei Volkstheater-Kür

Wien (OTS) - Zwischen den Kulturpolitikern Franz Morak (VP, Bund) und Andreas Mailath-Pokorny (SP, Stadt) sind ernste Ungereimtheiten bei der Bestellung der neuen Volkstheater-Direktion aufgetaucht. Das berichtet NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe.

Am Samstag zog die Schauspielerin Andrea Eckert ihre Bewerbung zurück. In einer APA-Aussendung gab sie die Begründung bekannt: Ihr seien verlässliche Informationen zugegangen, dass Morak im Falle ihrer Ernennung die Subventionen für das Haus minimieren oder ganz einstellen werde. Der Staatssekretär dementierte das entschieden und bekräftigte - von Mailath unwidersprochen - bei der Einstandspressekonferenz am vergangenen Dienstag: "Eine absurde Meinung."

Nun erklären aber auf NEWS-Befragen Ex-Kunstminister Rudolf Scholten und Eckerts ehemaliger Lebensgefährte André Heller: Mailath habe sie beide persönlich über entsprechende Drohungen Moraks informiert. Heller: Eckert habe ihre Presseaussendung sogar mit dem Kulturstadtrat koordiniert.

Mailath zu NEWS: "Ich kommentiere keine Interna. Tatsache ist, dass Eckert weder beim Staatssekretär noch im Theater durchzubringen war. Und dass Schottenberg das bessere Konzept hatte."

Auf die Auflösung des Mirakels darf dennoch gewartet werden.

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