LH Haider fordert Strompreissenkung in Klagenfurt

Stadtrat Scheider: Senkung der Netztarife muss an Bürger weitergegeben werden

Klagenfurt (fpd). Eine deutliche Strompreissenkung durch die Stadtwerke Klagenfurt im Ausmaß von zumindest 5 Prozent, forderten heute Landeshauptmann Dr. Jörg Haider und der Klagenfurter Sozialreferent Stadtrat Christian Scheider. Mit 1. November 2003 habe der E-Control Regulatur die überhöhten Netztarife der Stadtwerke um 7,1 Prozent abgesenkt, dies müsse direkt an die Bürger weitergegeben werden.

"Durch diese Senkung würde sich eine vierköpfige Familie mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 KWh circa 30 Euro im Jahr ersparen", betonte Stadtrat Scheider, der zudem anregte, auch einen Teil der Stadtwerke-Dividende, die im vergangenen Jahr immerhin 3 Millionen Euro betragen habe, durch einen günstigeren Strompreis direkt den Klagenfurter Bürgern zukommen zu lassen.
Landeshauptmann Haider unterstützte Scheiders Forderung und betonte, dass die Stadtwerke nicht umhin kommen würden, den Strompreis um zumindest 5 Prozent abzusenken, da sie die von der E-Control verordnete Senkung des Netztarifes zwangsweise in ihre Kalkulation einfließen lassen müssten. "Die Stadtwerke haben die Verpflichtung, die Bürger mit möglichst günstigem Strom zu versorgen", meinte Haider. Zudem forderte der Landeshauptmann die 6 Euro, die den Stadtwerke-Kunden montlich für den Stromzähler berechnet werden, zumindest zu halbieren, da diese hohe Gebühr in keinem Verhältnis zu den Kosten stehe. Haider: "Damit erreichen wir nochmals 36 Euro Ersparnis im Jahr." Mit der Umsetzung der geforderten Maßnahmen könne sich eine vierköpfige Familie in Klagenfurt über eine jährliche Ersparnis von 70 Euro (fast 1.000 Schilling) freuen, betonten LH Haider und Stadtrat Scheider.

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