Wiener Grüne unterstützen Bildungsmarsch

Jerusalem: "Plus 12 Prozent LehrerInnen für Wien"

Wien (Grüne) - Die Wiener Grünen unterstützen den heute stattfindenden "Bildungsmarsch" der Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen von Wiens Pflichtschule. "Es ist wichtig sich zur Wehr zu setzen und ‚laut' zu sein", so die Schulsprecherin der Wiener Grünen Gemeinderätin Susanne Jerusalem. Tatsächlich gehe es um rasche Lösungen und das müsse man auch den verantwortlichen Bundes- und LandespolitikerInnen klarmachen. Jerusalem: "Es kann nicht sein, dass Landeshauptleute gemeinsam mit dem Finanzminister abseits jeglicher pädagogischer Vernunft finanzielle Schnitte tätigen, die die Schule in die 50 er Jahre
katapultierten."

Schulsprecherin Susanne Jerusalem verweist darauf, dass sich Schule laufend verändern müsse. Es sei eine Tatsache, dass die Schule Aufgaben übernommen habe, die früher als die Frauen noch in erster Linie Hausfrauen waren, Sache der Familie waren. Es sei ohnehin erschreckend, dass der Wandel derart langsam vollzogen würde. Es stelle sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob die Kürzungen der Regierung nicht auch Teil einer "Zurück an den Herd" - Aktion seien. Das Land Wien müsse aufpassen nicht in diese Falle zu gehen.

Jerusalem: "Landeshauptmann Häupl soll endlich einmal das tun, wofür er angetreten ist, nämlich einen Gegenentwurf zum Bund liefern. Es sei einfach grotesk, wenn er Hand in Hand mit Grasser die Wiener Pflichtschulen kaputtspart."

Abschließend stellt die Grüne Schulsprecherin fest, dass es nicht nur darum gehe, die Frühpensionierungen nach zu besetzen. Das wäre Bescheidenheit am falschen Platz. Gemeinderätin Susanne Jerusalem:
"Es wurden in vier Jahren 12 Prozent der LehrerInnen im Pflichtschulbereich weggekürzt, diese 12 Prozent müssen wieder her."

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