ARBÖ: Lkw-Maut muss zur Gänze der Straße zu Gute kommen

Nur zusätzliche Mauteinnahmen könnten für Schiene verwendet werden

Wien (OTS) - Die ab Jänner 2004 geltende neue LKW-Maut von durchschnittlich 22 Cent pro Kilometer muss zu Gänze der Straße zu Gute kommen, stellt der ARBÖ authentisch fest. Sollte es jedoch in Zukunft - etwa durch die geplante EU-Wegekostenrichtlinie der EU - zu einer Erhöhung der LKW-Maut auf durchschnittlich 29 Cent pro Kilometer kommen, kann nach Ansicht des ARBÖ dieser zusätzliche Betrag von 7 Cent pro Kilometer für den Ausbau der Bahn verwendet werden.

Daher kann es auch keine Wünsche der Wirtschaftskammer Österreichs geben, die LKW-Maut über Senkung der Kfz-Steuer auf das sogenannte Europamindestniveau zu bringen bzw. Sondermauten (A9, A10,A11, A13,S16) abzuschaffen, stellt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar fest.

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