LKW-Maut: Tank- und Kreditkarten mit eigenen Regeln

Unterschiedliche Zahlungsmodi bei einzelnen Kartenunternehmen

Wien (OTS) - LKW-Maut: Tank- und Kreditkarten mit eigenen Regeln Unterschiedliche Zahlungsmodi bei einzelnen Kartenunternehmen

Vertriebsstellen im In- und Ausland geöffnet

"Tankstellen, Raststätten, Speditionsstandorte, ÖAMTC Zweigstellen sind im In- und Ausland seit 1.09.2003 als Vertriebsstellen für GO-Box Fahrzeuggeräte geöffnet. Jetzt liegt es an jedem Einzelnen, sich rechtzeitig vor Systemstart noch ein Fahrzeuggerät zu sichern", richtete Peter Newole, Geschäftsführer der EUROPPASS LKW-Maut GmbH, der österreichischen Tochter der italienischen AUTOSTRADE- Gruppe, nochmals einen Appell an alle jene Halter von Fahrzeugen über 3,5 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht, welche die GO-Box nicht bis 30.11. ordnungsgemäß bestellt haben.

"An den Vertriebsstellen ist die Vorlage der physischen Zahlungskarte unabdingbar, um eine ordnungsgemäße Autorisierung und Zahlung durchzuführen. Es ist wichtig, dass LKW-Fahrer an der GO-Box Vertriebsstelle wissen, wofür ihr Zahlungsmittel berechtigt. Die Kartenunternehmen haben alle ihre eigene Zahlungspolitik, EUROPPASS hat darauf keinen Einfluss", erklärt Newole.

Kreditkarten mit Beschränkungen bei Vertriebsautomaten
"An den Vertriebsstellen werden für Post-Pay GO-Boxen österreichische Kreditkarten von Diners Club, Mastercard und VISA, sowie österreichische Maestro-Karten und ausländische Diners Club Karten akzeptiert. Allen Kreditkarten gemeinsam ist, dass an den Vertriebsautomaten keine Post-Pay GO-Boxen bezahlt werden dürfen. Dies trifft auch für Maestro zu.

Die Mautzahlung mit Pre-Pay GO-Boxen kann mit allen gültigen Kreditkarten von Diners Club, Mastercard und VISA erfolgen, sowohl bei Vertriebsautomaten als auch bei bemannten Vertriebsstellen.
Die Ausnahme sind Vertriebsstellen in Ungarn und Slowenien, wo unabhängig von Pre- oder Post-Pay Mastercard nicht akzeptiert werden kann", erklärte Newole weiter.

Tankkarten mit Einschränkungen
"Auch für die Bezahlung mit Tankkarte gibt es wegen unterschiedlichen Unternehmenspolitiken der Kartenunternehmen keine einheitlichen Bestimmungen. An den Vertriebsstellen und den Vertriebsautomaten können Karten von ESSO, Multiservice, OMV, Routex, EuroShell und UTA als Zahlungsmittel für Post-Pay GO-Boxen verwendet werden. Für Pre-Pay Go-Boxen können zusätzlich die Karten von DKV und Plose eingesetzt werden. Abweichend davon sind keine italienischen ESSO Karten als Zahlungsmittel zugelassen. Mit Tankkarten von Plose kann erst ab Mitte des nächsten Jahres an den Vertriebsstellen im Post-Pay Verfahren gezahlt werden - hier muss die entsprechende Software noch installiert werden - der Bezug der Post-Pay Fahrzeuggeräte ist bis zu diesem Zeitpunkt aber über die Plose-Zentrale möglich. Auch mit der DKV-Karte ist der Bezug von Post-Pay GO-Boxen nur über DKV selbst und nicht an der Vertriebsstelle möglich."

Harmonisierung angestrebt
"Wir streben eine Harmonisierung und Erweiterung der Zahlungsmodi an und sind zuversichtlich im Laufe des nächsten Jahres transparentere Bedingungen zu schaffen. Allerdings können und möchten wir den Kartenunternehmen nicht vorgreifen", so Newole weiter. "Gegenwärtig sind immer wieder noch Softwareanpassungen an den Vertriebsstellen nötig, manchmal gibt es auch noch Leitungsunterbrechungen - diese Themen werden bis Systemstart abgearbeitet. Verzögerte Prozesse sind bei einem Ansturm auf die Vertriebsstellen hingegen unausweichlich. Um so dringlicher ist es, sich jetzt für den 1. Jänner 2004 zu rüsten - das gesamte Vertriebsstellennetz ist ab sofort unter www.go-maut.at jederzeit abrufbar", hielt Newole abschließend fest. Wichtig ist jetzt also, sich vor der Fahrt an die GO-Vertriebsstelle sich darüber zu informieren, unter welchen Bedingungen die eigene Tank- oder Kreditkarte zu welchen Transaktionen berechtigt.

Weitere Informationen im Internet: www.go-maut.at

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Mag. Rudolf Kaschnitz
Unternehmenskommunikation
EUROPPASS LKW-Mautsystem GmbH
Am Europlatz 1, A-1120 Wien
Internet: www.go-maut.at
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