Spatenstich für neue Betreuungsstation im Haus Leopoldau

Wohnliche Pflegestation in nur 13 Monaten Bauzeit

Wien (OTS) - Der gemeinnützige Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) erweitert und modernisiert seit über fünf Jahren sukzessive seine Pflegeeinrichtungen. Mittlerweile wurden über 50 Mio Euro konsequent in die Qualitätssteigerung und Kapazitätsausweitung investiert.

Dabei liegt der Schwerpunkt primär auf qualitativ hochwertiger Infrastruktur mit modernem Wohn- und Pflegekomfort, aber ebenso auf einer ganzheitlichen Betreuung der BewohnerInnen durch motivierte MitarbeiterInnen. 1-, 2- oder 3-Bettzimmer mit integriertem Sanitärraum sowie wohnliche Aufenthalts- und Therapieräume sorgen für eine hohe Lebensqualität der BewohnerInnen und gute Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen. Mit der Errichtung zweier Remobilisationsstationen für PatientInnen mit besonderem Therapiebedarf (z.B. nach Schlaganfällen und Hüftoperationen) sowie einem Betreuungszentrum für dementiell erkrankte BewohnerInnen wurden drei vorbildliche Schwerpunktstationen im KWP geschaffen.

Pflegebetten und ein eigener Therapiegarten

Nun wird mit dem Neubau der Betreuungsstation des Hauses Leopoldau bereits die achte Pflegeeinrichtung des KWP modernisiert. Die 27 Jahre alte Station in der Kürschnergasse 10 erhält in nur 13monatiger Bauzeit einen modernen Zubau. Als Ersatz für das 44 Betten umfassende alte Gebäude wird auf dem Gelände vor dem Haus -mit Blick in die Kürschnergasse - ein eleganter Rundbau mit Top-Pflegestandard errichtet.

Den Spatenstich für die neue Betreuungsstation nahm Frau Landtagspräsidentin Prof. Erika Stubenvoll am 4. Dezember 2003 vor.

Die Entscheidung über einen allfälligen Umbau oder Neuerrichtung eines Zubaues fiel aus funktionellen, statischen und brandschutztechnischen Gründen zugunsten eines Neubaues. Neben dem Vorteil der Integration in den Erdgeschossbereich war auch die direkte Anbindung an die Gemeinschaftsräume der Wohntrakte sowie die "Bewohner-schonende-Bauweise" ausschlaggebend.

Der Neubau:

Von der Kürschnergasse ausgehend wird ein bogenförmiges eingeschossiges Gebäude errichtet, das direkt mit dem Wohnhaus verbunden ist.

o 24 Zimmer mit je 2 Betten, integrierten Badezimmern und funktioneller, komfortabler Ausstattung o Gemeinschafts- und Aufenthaltsbereiche, in denen wirklich ein "Wohnen auf der Betreuungsstation" möglich sein soll o moderne Arbeits- und Therapieräume.

Die Planung erstreckte sich auch auf den Gartenbereich, dessen Gestaltung gemeinsam mit den BewohnerInnen - unter Berücksichtigung ihrer speziellen Bedürfnisse - erfolgt. Den pflegebedürftigen SeniorInnen wird ein eigener Therapiegarten zur Verfügung stehen, um ihr Bedürfnis nach Nähe zur Natur auszuleben.

Die Bauphase für den Neubau und den Garten soll im Dezember 2004 abgeschlossen sein. Danach wird das Erdgeschoss des Hauses Leopoldau mit folgenden Gemeinschaftsbereichen umgestaltet:

o Eingangshalle o Erweiterung des "großen Saales" o Kaffeehaus o Bibliothek o Ergotherapieraum

Abschließend wird die alte Betreuungsstation in Appartements umgebaut. Die umfangreichen Bauarbeiten im Haus Leopoldau sollen gleichzeitig mit den Bauarbeiten der U1-Verlängerung im Jahr 2006 abgeschlossen sein.

o Geplante Gesamtkosten des Umbaues: Euro 9,15 Mio o Neubau: Euro 5,46 o Adaptierung/Renovierung: Euro 3,69

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(Schluss) mh

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