PRINZ: MEHR GERECHTIGKEIT FÜR NEBENERWERBSBAUERN!

Nationalrat beschloss Verbesserungen bei Arbeitslosenbezug für Nebenerwerbsbauern

Wien, 5. Dezember 2003 (ÖVP-PK) "Den Nebenerwerbsbauern geht zwar nicht die Arbeit aus, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren, jedoch sehr wohl das Geld", sagte heute, Freitag, der Nebenerwerbsobmann Abg.z.NR Nikolaus Prinz. Schließlich sind die Nebenerwerbslandwirte auf eine weitere Erwerbsarbeit angewiesen, weil sie mit dem Unternehmen "Bauernhof" allein nicht das finanzielle Auskommen finden. "Seit vielen Jahren mache ich daher auf den Umstand aufmerksam, dass Nebenerwerbsbauern oftmals keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung bekommen, obgleich sie - wie jeder andere -in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Gestern hat der Nationalrat endlich diese Ungerechtigkeit aus der Welt geschafft und mit der Anpassung der Geringfügigkeitsgrenze an das ASVG sowie der Berechnung der Einkommensgrenze nach steuerlichen Grundsätzen auch für Nebenerwerbsbauern massive Verbesserungen beim Bezug von Arbeitslosengeld geschaffen", ist Prinz erfreut. ****

Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlich geführten Familienbetriebe werden nicht mehr im Vollerwerb geführt. "Es ist jedoch ein großes Verdienst gerade dieser Landwirte, ihre Betriebe nicht aufzugeben, sondern durch eine Nebentätigkeit abzusichern. Bei Jobverlust standen viele von ihnen hingegen ohne weitere Unterstützung vor großen finanziellen Problemen, weil die Zuverdienstgrenzen einfach zu niedrig waren", erinnert Prinz an die Situation im noch nicht novellierten Arbeitslosenversicherungsgesetz. Mit der Festlegung von drei Prozent des Einheitswertes aber haben diese Nebenerwerbslandwirte ab kommendem Jahr die Möglichkeit, Arbeitslosengeld zu beziehen.
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