SCHIEFERMAIR: GESELLSCHAFTSSICHERUNG BEGINNT MIT BABYS

Wien, 5. Dezember 2003 (ÖVP-PK) Einer der interessantesten Sozialtheoretiker, Esping-Andersen, entwirft eine Art Modernisierungspolitik der dynamischen Lebenswelten . Er sagt den einfachen Satz: "Gesellschaftssicherung beginnt mit Babys!" Klar ist, dass diese Verantwortung einer Gesellschaftserhaltung aus biologischen Gründen den Frauen zukommt. Diese Verantwortung nehmen wir Frauen auch wahr, dafür wünschen wir uns Anerkennung und Gleichbehandlung. Als Mitglied einer regierungsverantwortlichen Partei bekenne ich mich zur Familie und dazu, die dringend nötigen Maßnahmen zu schaffen, jeder Frau in unserem Land die Mehrfachbelastung zu vereinfachen und sie bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Zahlreiche Förderprogramme wurden bereits erfolgreich initiiert, doch wir sollten einen Schritt weitergehen. Das erklärte ÖVP-Abg.z.NR. Burgi Schiefermair heute, Freitag. ****

In der Folge ging Schiefermair besonders auf die Chancengleichheit im ländlichen Raum ein. "Aufgrund meiner Tätigkeit als Trainerin werde ich mit zahlreichen guten Beispielen konfrontiert. Viele Bäuerinnen und Bauern haben ihr maßgeschneidertes Erfolgsrezept umgesetzt. Mir ist bewusst, dass es sich oft um Sonder- oder Glücksfälle handelt, aber ich möchte mich weiter dafür einsetzen, dass es für alle Frauen und Männer maßgeschneiderte Möglichkeiten gibt, Familie und Beruf erfolgreich zu managen.
Daher stehe ich für eine Einbeziehung der besonderen familiären Anforderungen bei der Planung aller betroffenen gesetzlichen Maßnahmen, wie z.B. Steuerrecht, Bildung oder arbeitsmarktpolitische Aktivitäten."

"Familiensituationsgerechte Kinderbetreuung, Förderung von Weiterbildung sowie die Unterstützung von Frauen als Meinungsbildnerinnen und vor allem als Entscheidungsträgerinnen sind die Eckpfeiler einer erfolgreichen Familienpolitik, wie wir sie von der ÖVP verstehen", fuhr Schiefermair fort. "Wir Bäuerinnen haben uns gerade im ländlichen Raum schon lange für die Chancengleichheit eingesetzt und viel erreicht. Bereits 30 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe werden von Frauen geführt", betonte die Abgeordnete abschließend.
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