ECO PLUS und Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien steigen bei GIP - Gewerbe- und Industriepark Wien Nordost - ein

Als erster Schritt wurde die Realisierung von Marchfeldakademie und Technologiepark fixiert

Wien (OTS) - Das Projekt des Gewerbe und Technologieparks Wien Nordost, das in den kommenden zehn Jahren im Marchfeld mit dem Zentrum in Strasshof umgesetzt werden soll, rückt seiner Realisierung immer näher. Gestern, Donnerstag, Abend wurden die Gesellschaftsverträge der GIP-Projektrealisierungs GmbH unterschrieben. Damit beteiligen sich - wie bereits im Frühjahr angekündigt - auch die ECO PLUS, Niederösterreichs regionale Entwicklungsagentur, und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien an dem für die Zukunft des Marchfeldes so bedeutenden Projekt.

Je 25,5 Prozent an der neuen GIP-Projektrealisierungs GmbH übernehmen ECO PLUS und die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien, je 24,5 Prozent halten der Raiffeisenverband Salzburg und die SGG (Strasshof Grundstückverwaltungs GmbH).

In einer ersten Stufe wird auf 18,9 Hektar im Bereich Waldacker auf dem Gebiet der Gemeinde Strasshof die Marchfeldakademie für Industrial Management und ein Technologiepark errichtet. Die Realisierung erfolgt in Absprache mit dem Land Nie-derösterreich und den vier Marchfeld-Gemeinden Strasshof, Gänserndorf, Markgraf-neusiedl und Deutsch-Wagram. ECO PLUS und Raiffeisen Niederösterreich Wien sind Garanten dafür, dass das Projekt Marchfeldakademie rasch verwirklicht werden kann.

Eine Realisierung des Gesamtprojektes GIP, für das insgesamt rund 140 Hektar Flä-che zur Verfügung stehen, würde laut einer Studie des Universitätsprofessors und Vorstand des Instituts für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz, Dr. Friedrich Schneider, gewaltige volkswirtschaftliche Effekte nach sich ziehen.

Durch die Realisierung des Gesamtprojektes GIP wird laut Schneider ein zusätzli-ches Bruttoinlandsprodukt von 667,46 Millionen Euro im Jahr erzielt. Das Volksein-kommen der Österreicherinnen und Österreicher würde um 467,22 Millionen Euro im Jahr steigen. Zusätzlich zu den rund 2.000 Arbeitsplätzen, die unmittelbar im Gewer-be- und Technologiepark und in der Marchfeldakademie entstehen, werden im Um-feld, in der Großregion Marchfeld, insgesamt 9.183 Menschen zusätzlich Beschäfti-gung finden. Dies ist angesichts der jüngsten, schlechten Arbeitsmarktdaten im Marchfeld und Weinviertel von besonderer Bedeutung. Alle Effekte zusammenge-nommen, schafft GIP, so Schneider in seinem Gutachten, 13.800 neue Dauerar-beitsplätze.

Schneiders Schlussfolgerung deckt sich mit einer Studie des Österreichischen Insti-tutes für Raumforschung (ÖIR), wonach die Region Marchfeld in zehn Jahren ohne Gegenmaßnahmen gegenüber den Grenzräumen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn nicht mehr bestehen kann.

Laut dieser ÖIR-Studie, die im heurigen Frühjahr im Auftrag des Landes Niederöster-reich erstellt wurde, werden ohne Gegenmaßnahmen in den Bezirken Gänserndorf und Mistelbach innerhalb der kommenden zehn Jahre 30.000 Arbeitsplätze fehlen.

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