Jugendbeschäftigung: Vorarlberg setzt auf Qualifikation

Ausbildungschancen für junge Menschen müssen weiter verbessert werden

Bregenz (VLK) - WirDas Land Vorarlberg will der dualen Ausbildung auch in Zukunft großes Augenmerk schenken, damit dieser Bildungsweg, der für den Wirtschaftsstandort große Bedeutung hat, so erfolgreich bleibt, betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Dienstag, im Pressefoyer. Bei den künftigen Maßnahmen kann das Land auf die Unterstützung und Erfahrung von Egon Blum bauen, der von der Bundesregierung kürzlich zum Beauftragten für Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung bestellt wurde.
Nicht zuletzt die Ergebnisse bei Berufsolympiaden zeigen immer wieder das hohe Niveau der dualen Ausbildung in Vorarlberg. Dennoch, so sind sich Sausgruber und Blum einig, muss künftig noch stärker auf die Qualifizierung der jungen Menschen gesetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu fördern und die nötige Erhaltung des Produktions- und Dienstleistungsstandortes zu sichern.

Blum betonte dabei die Chancen, die sich im Rahmen der dualen Ausbildung mit der Kombination Lehre und Matura ergeben: "Dieser Qualifikationsmix ist eine echte Alternative für junge Leute, die keine Schultypen sind, aber Fähigkeiten besitzen und es zu etwas bringen wollen."

In vier entscheidenden Faktoren sieht der Regierungsbeauftragte den Lösungsansatz für die anstehenden Herausforderungen:
- Der Stellenwert der Lehre muss aufgewertet werden.
- Zwecks internationaler Wettbewerbsfähigkeit muss die High-Tech-Ausbildung intensiviert werden.
- Es bedarf neuer Ausbildungsangebote für praktisch begabte Jugendliche mit geringerem schulischem Lernleistungsvermögen.
- Und schließlich werden zusätzliche Ausbildungsplätze gebraucht, etwa in überbetrieblichen Lehrwerkstätten.

Als Sofortmaßnahme gelte es nochmals an die Wirtschaft zu appellieren, wo es möglich ist Lehrlinge aufzunehmen. Weiters kann sich Blum auch ein zweites Schuljahr an der Polytechnischen Schule vorstellen.
(gw/tm)

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