ÖBB: Haupt fordert für Streik-Betroffene aliquoten Geld-Ersatz

Verkehrsbund OST-Region dient als Vorbild

Wien (BMSG/OTS) - Konsumentenschutzminister Mag. Herbert Haupt
setzt sich auch weiterhin für die Pendlerinnen und Pendler ein, die durch den Streik bei den ÖBB im vergangenen Monat geschädigt wurden. Haupt hatte bereits kurz nach dem Streik eine angemessene Entschädigung für alle Pendler/innen gefordert und einen Musterprozess angekündigt, sollte es keine für die Konsumenten/innen brauchbare Lösung geben. Die ÖBB hatten daraufhin den betroffenen Bahnkunden/innen eine Entschädigung angeboten, die dem Konsumentenschutzminister allerdings nicht weit genug geht. So soll beispielsweise den Besitzern von Jahreskarten lediglich ein Gutscheinheft angeboten werden. ****

Nachdem jedoch bekannt wurde, dass der Verkehrsverbund Ostregion (VOR) Monats- und Jahreskartenfahrern aliquoten Geld-Ersatz für den Ausfall der Fahrtmöglichkeiten zu leisten beabsichtigt, wünscht sich Haupt nun eine gleichartige Lösung für alle österreichischen Pendlerinnen und Pendler.

Es könne nicht sein, so Haupt, dass die vom Streik geschädigten Pendler/innen im Osten Österreichs einen vollständigen Ersatz für die erlitten Schäden erhalten, die Betroffenen im restlichen Bundesgebiet jedoch mit einem Gutscheinheft abgespeist würden, das Gutscheine für Leistungen enthält, von deren Inanspruchnahme letztlich wieder nur die ÖBB profitieren.

Haupt begrüßt daher die Initiative des VOR und fordert in einem Brief an ÖBB-Chef Rüdiger vorm Walde, dass die vom Verkehrsbund OST-Region angebotene Möglichkeit eines aliquoten Geld-Ersatzes nun auf das gesamte Bundesgebiet erstreckt werden sollte.

"Die Möglichkeit eines Musterprozesses ist noch nicht vom Tisch. Es sollte gleiches Recht für alle gelten. Die Pendlerinnen und Pendler in Tirol sind nicht weniger wert als jene in Niederösterreich. Ich werde mich als Konsumentenschutzminister auch weiterhin dafür einsetzen, dass alle zu ihrem Recht kommen", so Haupt abschließend. (Schluss) bxf

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