Medikamentenkosten: Kräuter - Kanzler Schüssel soll Rolle Bartensteins klären!

Unverfrorener Protest von Dr. Ilse Bartenstein

Wien (SK) Im Zusammenhang mit der Diskussion um Einsparungen bei Medikamenten und der geplatzten Vereinbarung Rauch-Kallats mit der Pharmaindustrie kritisiert SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter die Rolle von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein. Kräuter:
"Bundeskanzler Schüssel soll hier umgehend für Klärung sorgen. Obwohl der Generika-Marktleader - die Firma der Bartensteins - in den nächsten Jahren mit sagenhaften Gewinnen zu rechnen haben wird, empört sich Frau Bartenstein über offensichtlich drohende Rabatte zugunsten der PatientInnen in Österreich. Ich gehe davon aus, dass Minister Bartenstein hinter den Kulissen seine Hand im Spiel hat."

Der Protest von Frau Dr. Ilse Bartenstein sei eine "gehörige Unverfrorenheit". Die SPÖ beharre grundsätzlich auf der Sinnhaftigkeit des verstärkten Einsatzes von Generika, die Bartensteins hätten aber allen Grund, bei Rabatten großzügig zu sein und nicht gegen Rabatte der Industrie zu protestieren, so Kräuter abschließend. (Schluss) se/mm

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