HAKL ZU GRÜNEWALD-KRITIK AN UNI-POLITIK: "GRÜNE REALITÄTSVERWEIGERUNG NICHT MEHR NACHVOLLZIEHBAR"

Wien, 2. Dezember 2003 (ÖVP-PK) Mit Unverständnis reagierte heute, Dienstag, die Tiroler ÖVP-Abgeordnete Mag. Karin Hakl auf die Kritik des grünen Wissenschaftssprechers Grünewald an der Universitätspolitik der Bundesregierung: "Diese Form der Realitätsverweigerung wird langsam bedenklich. Da wird das österreichische Universitätswesen krankgejammert, das im aktuellen Budget mehr finanzielle Mittel als jemals zuvor bekommt und zusätzlich eine moderne Struktur erhält, um die uns ganz Europa beneidet", so Hakl. ****

"Gerade jetzt, wo sich die neuen Strukturen der Universitäten zu organisieren beginnen, ist eine derart oberflächliche und von völlig falschen Zahlen ausgehende Kritik für Universitätsbediensteten nicht gerade hilfreich. Von einem rigorosen Sparkurs kann vor allem ab Jänner 2004 überhaupt keine Rede sein - das Universitätsbudget steigt 2004 um über sechs Prozent auf den höchsten Wert in der Geschichte der Zweiten Republik. Die Implementierungskosten für die Neuorganisation der Universität werden in der Höhe, wie sie seitens der Universitäten angefordert wurden, zusätzlich vom Bund getragen. Auch wenn man dieses angebliche Kaputtsparen der Hochschulen noch so oft erwähnt, wird diese Behauptung nicht richtiger", so Hakl.

Woher Grünewald angesichts der Fakten die Vermutung habe, die Forschung könnte auf der Strecke bleiben, sei nicht nachvollziehbar:
"Der grüne Wissenschaftssprecher weiß ganz genau, dass morgen zusätzlich zu den deutlich ansteigenden Budgetmitteln ein umfassendes Wachstums- und Konjunkturpaket beschlossen wird, wo Forschung und Entwicklung der größte Schwerpunkt sind. So werden ein unbürokratischer erhöhter Forschungsfreibetrag und eine Forschungsprämie dafür sorgen, dass Österreich Europas attraktivstes Steuersystem im F- und E-Bereich haben wird. Außerdem wird aus Mitteln der Nationalbank eine Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung errichtet, deren Zinserträge jedes Jahr 125 Millionen Euro betragen werden, die ebenfalls direkt der Forschung zugute kommen", betonte Hakl.

Gerade der Forschungsstandort Tirol könne ganz besonders von dieser Schwerpunktsetzung profitieren, da sich rund um die Universität und die Fachhochschulen höchst innovative und forschungsintensive Wirtschaftsstrukturen, wie ein Life-Science-Cluster gebildet hätten.

"Ich finde es schade, dass die Grünen permanent unsere Universitätsangehörigen durch haltlose Kritik verunsichern, und noch dazu von völlig falschen Zahlen ausgehen. Faktum ist, dass die Universitäten sehr vom neuen gesetzlichen Rahmen profitieren werden, das Budget so hoch ist wie nie zuvor und dass die Bundesregierung einen Schwerpunkt auf die Forschung legt, um das ehrgeizige Ziel, eine Forschungsquote von 2,5 Prozent des BIP bis 2006 und drei Prozent bis zum Jahr 2006, auch erreicht", so Hakl abschließend. (Schluss)

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