ÖAAB-Tschirf an SPÖ: "Hausaufgaben wieder nicht gemacht"

(ÖAAB-Wien, 2.12.2003) "Das Problem ist hausgemacht", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesobmann und Klubobmann der Wiener ÖVP Dr. Matthias Tschirf, auf die neuesten Zahlen des AMS-Wien, welches knapp über 80.000 Arbeitslose meldete. Das ist eine Steigerung um 13,2 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Er habe bereits in der Budgetdebatte der Vorwoche, so Tschirf, das fehlende Engagement der Rathaus-SPÖ bei der effizienten Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vermisst. "Eine freudig verkündete lineare Aufstockung irgendwelcher Budgets bringt den Betroffenen nichts, es muss vielmehr verstärkt die Effizienz des Mitteleinsatzes geprüft werden". Gemeinsam mit dem AMS und dem WAFF werde die Arbeitslosigkeit in Wirklichkeit nur verwaltet, gegenteilige Beteuerungen werden regelmäßig durch die neuen - leider immer schlechter werdenden - Zahlen widerlegt.

Besonders heikel - weil auch gesellschaftspolitisch hochexplosiv -sei die kontinuierliche Steigerung der Jugendarbeitslosigkeit in Wien. In diesem Zusammenhang verwies der Wiener ÖAAB-Landesobmann auf Modelle westlicher Bundesländer, die die Problematik der Lehrlingsausbildung, aber auch jene der Schulabgänger, durch eine enge Kooperation zwischen Arbeitnehmervertretungen und Wirtschaft in den Griff bekamen. "Eine solche Zusammenarbeit würde sicher auch dem Wiener Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort guttun", so Tschirf abschliessend.

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